SG Rosenhöhe neuer Offenbacher Hallenstadtmeister

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Trainer Tevfik Kilinc holte mit der SG Rosenhöhe den Titel als Offenbacher Fußball-Hallenstadtmeister. Im Finale besiegte der Gruppenligist Kickers Offenbach mit 3:2.

3:2-SIEG IM FINALE GEGEN DEN OFC / IM ENDSPIEL GRIFFIGER

Offenbach – Mit einem 3:2-Sieg im Endspiel gegen Kickers Offenbach (trat mit fünf Spielern aus dem Regionalligakader an) sicherte sich Gruppenligist SG Rosenhöhe in der Bürgeler ESO Sportfabrik den Gewinn der Offenbacher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.

In der Gruppenphase hatte die Rosenhöhe gegen den OFC noch mit 2:5 verloren. Nach einer 0:3-Auftaktniederlage gegen den Kreisoberligisten DJK Sparta Bürgel belegte die SGR in der Zwischenrunde den zweiten Platz in der Gruppe B. Im Halbfinale gewann die Rosenhöhe gegen den Kreisoberligisten VfB Offenbach mit 2:1 und traf damit im Finale erneut auf die Kickers (2:0 gegen Bürgel). Den Triumph der SGR machten die E-Junioren perfekt, die mit einem 1:0-Sieg gegen die SG Wiking ebenfalls den Stadtmeistertitel holten. MEIN SÜDHESSEN sprach mit Tevfik Kilinc, Trainer der ersten Mannschaft der SG Rosenhöhe.

Herr Kilinc, wie lautet Ihre Bilanz nach den Titelkämpfen in der ESO Sportfabrik?
Sie fällt natürlich sehr positiv aus. In der Gruppenphase wollen wir es den Kickers so schwer wie möglich machen. Aber der OFC hat es sehr gut gemacht und wir haben deutlich verloren. In der Zwischenrunde haben wir gegen Bürgel geschlafen, uns dann aber von Spiel zu Spiel gesteigert. Das Halbfinale gegen den VfB war eine spannende Angelegenheit, die Partie hätte in beide Richtungen kippen können. Es ist schön, mal wieder Stadtmeister zu sein. Und das in dieser gut gefüllten Halle. Unsere E-Jugend hat uns im Halbfinale und Endspiel super unterstützt, die Jungs haben direkt bei uns hinter der Bande gestanden und einen Riesenlärm gemacht. Sie haben ebenfalls den Titel gewonnen, das war ein toller Doppelsieg.

Was hat Ihre Mannschaft im Finale gegen den OFC besser gemacht als noch bei der Niederlage im Gruppenspiel?
Vor allem war unser Zweikampfverhalten besser als im ersten Spiel. Da haben wir uns noch zu leicht ausspielen lassen. Wir waren griffiger, das war entscheidend. Zudem hat unser Torhüter Nicola Läpple im Finale überragend gehalten.

Was nehmen Sie aus diesem Turniererfolg mit in den weiteren Saisonverlauf?
Wir haben jetzt erst einmal noch ein paar Tage Pause, ehe die Vorbereitung startet. Bei der Stadtmeisterschaft haben auch die Spieler die Mannschaft unterstützt, die nicht im Kader standen. Ich denke, das hat den Zusammenhalt noch einmal gestärkt, das wollen wir auch mit in die Punktrunde nehmen.

Ihre Mannschaft ist aktuell in der Punktrunde Vierter, der Rückstand auf Tabellenführer SV Pars Neu-Isenburg beträgt nur fünf Punkte, der auf den Zweiten Sportfreunde Seligenstadt sogar nur einen Zähler. Was ist in der zweiten Saisonhälfte noch möglich?
Vieles hängt vom ersten Spiel ab, in dem wir gleich beim SV Pars gastieren. Wenn wir dort gut aus den Startlöchern kommen, ist noch einiges möglich. Allerdings nur, wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben. Robin Weber spielt eine überragende Saison, ebenso unser Torhüter Nicolas Läpple. Auch Fabian Curth und Christian Rüger sind fit und spielen eine gute Runde. Sie sind sehr wichtig für uns – ohne die Leistung der anderen Spieler zu schmälern. Alle haben sich im Laufe der Hinrunde weiterentwickelt, gerade Marcel Muhadzeri hat noch einmal einen großen Schritt gemacht. Nun steht uns auch wieder Daniel Pfitzer nach einem halbjährigen Auslandsaufenthalt in Brasilien und den USA wieder zur Verfügung. Das ist schon fast wie ein Neuzugang. Und er war in der vergangenen Saison Stamm- und Führungsspieler bei uns.

Gibt es weitere Veränderungen im Kader?
Lediglich Ahmet Demir hat uns verlassen. Er spielte nur wenig und erhofft sich jetzt bei Vatanspor Bad Homburg mehr Einsatzzeiten.