Vorwiegend heiter und so weiter….?

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Liest man täglich die Zeitung
und steht nicht auf der „Leitung“,
bekommt man ja schnell spitz,
vieles ist ein Witz.
Die Augen werden größer,
im Nacken steht das Haar.
Es gibt viele Auslöser
hindurch das ganze Jahr.
Warum sich den Kopf zerbrechen,
weil dieses nicht, das andere doch?
Es muss doch jeder blechen
und man zieht sich an vielem hoch.
Fazit: Ändern kann man sowieso nix.
Punktum: Das „Y“ kommt nach dem „X“.
Ingrid Streckfuß

(Gedichtet am 9.7.1995)

Ausgewählte Zitate:

Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt. Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest. (Mark Aurel)

Genius ist zu 1 % Inspiration und zu 99 % Transpiration. (Thomas Alpha Edison)

Die Hoffnung, so trügerisch sie auch sei, dient doch wenigstens dazu, uns auf anmutigen Pfaden ans Ende des Lebens zu führen. (La Rochefoucauld)

Wer kleine Widrigkeiten nicht erträgt, verdirbt sich damit große Pläne. (Konfuzius)

Nehmt hin mit Weinen oder Lachen, was euch das Schicksal gönnt: Kein König kann euch glücklich machen, wenn ihr es selbst nicht könnt.
(Friedrich Martin von Bodenstedt)

Man müsste wenigstens täglich ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Gemälde sehen, ein sanftes Lied hören oder ein herzliches Wort mit einem Freunde reden, um auch den schöneren, ich möchte sagen, den menschlichen Teil unseres Wesens zu bilden. (Heinrich von Kleist)

Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen. (J.W.v.Goethe)

Ein Freund, der mir den Spiegel zeigt, – den kleinsten Flecken nicht verschweigt, – mich freundlich warnt, mich herzlich schilt, – wenn ich nicht meine Pflicht erfüllt: – Der ist mein Freund, – so wenig er’s scheint. (Christian F. Gellert)

Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er nach längerer Zeit als selbstverständlich gilt. (Arthur Schopenhauer)

Gegen den Strom der Zeit kann zwar der einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält sich und lässt sich von demselben nicht mit fortreißen.
(Johann Gottfried Seume)