Ich überlegte gerade so…

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Warum besitzen wir Kugelschreiber – derer so viele?
Man kann doch immer nur mit EINEM schreiben.
Keiner möchte damit Handel betreiben.
Das sind so meine Gedankenspiele….
Also, die befinden sich ständig auf „Wanderschaft“,
sehnen sich etwa nach einem neuen Besitzer?
Haben scheinbar eine magische Anziehungskraft,
auch ohne Glanz und Glitzer.
Was tun, um dieses Wandern einzudämmen –
den Kuli um den Hals hängen, wie eine Kette?
Oder vielleicht unter den Arm klemmen?
Ginge auch nicht – ich wette!
Eventuell mit speziellen Magneten versehen,
oder ihm verbieten, „auszugehen“?
Tja, ein Kugelschreiber muss wandern,
von einem zum andern
und taucht selten wieder auf.
Das ist halt sein „Lebenslauf“.
Ingrid Streckfuß

(Gedichtet am 17.8.20)

Ausgewählte Zitate:

Allein im Lächeln liegt das beschlossen, was man die Schönheit eines Gesichtes nennt.
(Leo Tolstoi)

Schau der Furcht in die Augen und sie wird zwinkern. (Russisches Sprichwort)

Das Lachen ist nichts anderes als ein wetterleuchtendes Aufblitzen der Seelenfreude, ein Aufzucken des Lichtes nach draußen, so wie es innen strahlt. (Dante Alighieri)

Sei heiter und vergnügt und nimm teil an der Freude der anderen. Dabei fällt auch immer etwas eigene Freude ab. (Theodor Fontane)

Die Welt ist voll kleiner Freuden; die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen, ein Auge dafür zu haben. (Li Tai-Pe)

Nicht der Tage erinnert man sich, man erinnert sich der Augenblicke.
(Cesare Pavese)

Der Mensch ist für die Freude geschaffen, und die Freude ist für Menschen.
(Franz von Sales)

Erinnerungen verschönern das Leben, doch das Vergessen macht es erträglich.
(Honorè de Balzac)

Man sollte die Farben des Lebens in sich aufnehmen, sich aber nie an Einzelheiten erinnern – die sind immer gewöhnlich. (Oscar Wilde)

Es ist in Wahrheit allzeit gut, wenn einer gern das Rechte tut, soll man ihm danken, wie’s ihm gebührt, auf dass er nicht Lieb’ und Lust verliert. (Hartmann von Aue)