Wunschtraum

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Es ist schön zu leben in der (”vonwegen“) Provinz,
nicht zu vergleichen mit der großen Stadt.
Man trifft Bekannte, mal ”Kunz“, mal ”Hinz“,
was einem doch gut tut oder tat.
Nicht jeder hat ein Häuschen mit Garten,
was man doch sicher ideal fände.
Der Lottogewinn lässt auf sich warten….
und man hofft vom 1. bis Monatsende.
Zu gönnen wäre es besonders Familien mit Kindern,
die könnten zwanglos lärmen und spielen.
Günstigere Kredite könnten verhindern,
dass viele Menschen sich eingeengt fühlen.
Dieser Wunschtraum ist zwar naiv,
aber wer nicht träumt, der ist zu bedauern.
Die Herrschaften da ”oben“ lachen sich schief
hinter all` diesen schalldichten Mauern.
Ingrid Streckfuß

(Gedichtet am 9.7.1995)

Ausgewählte Zitate:

Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als sie zu überzeugen, dass sie getäuscht werden. (Mark Twain).

Das Glück ist kein Geschenk Gottes, es ist nur ein Darlehen. (Theodor Fontane)

Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.
(Clemens von Brentano)

Die schönste Sonne ist ein fröhliches Gesicht. (Sprichwort)

Das süßeste Glück, das es gibt, ist das des häuslichen Lebens, das uns enger zusammenhält, als ein anderes. Nichts identifiziert sich stärker, beständiger mit uns, als unsere Familie, unsere Kinder. (Jean-Jacques Rousseau)

Die häuslichsten Freuden des Menschen sind die schönsten der Erde, und die Freude der Eltern über ihre Kinder ist die heiligste Freude der Menschheit.
(Johann Heinrich Pestalozzi)

Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen. Man denkt immer, das Eigentliche solle erst kommen, bis man plötzlich sieht, dass alles vorbei ist. (Otto von Bismarck)

Den rechten Weg wirst nie vermissen, handle nur nach Gefühl und Gewissen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern. (Peter Rosegger)

Sorge dich nicht um das was kommen wird. Weine nicht um das, was vergeht.
Aber sorge, dich nicht selbst zu verlieren, und weine, wenn du dahin treibst im Strom der Zeit, ohne den Himmel in dir zu tragen. (Friedrich Schleiermacher)