FWG Reinheim: Stabiles Ergebnis bei der Kommunalwahl – FWG hatte sich aber mehr erhofft

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Die Freie Wählergemeinschaft Reinheim e.V. konnte Ihre beiden, bei der Kommunalwahl vor 5 Jahren errungenen Mandate in der Stadtverordnetenversammlung verteidigen und weist damit weiterhin Fraktionsstärke auf. Der Stimmenanteil war bei der diesjährigen Wahl praktisch genauso hoch wie bei jener im Jahr 2016.

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Man erreichte die Wählerinnen und Wähler insoweit, dass man unter dem Strich keine Stimmenverluste hinnehmen musste, anders als es den meisten anderen Oppositionsparteien bei den Zugewinnen der Regierungsfraktionen erging.

Für die Belange der Mitmenschen im Stadtgebiet Reinheim werden sich der kommunalpolitisch erfahrene FWG-Vereinsvorsitzende Ulrich Brauch und Andreas Rückert, welcher, wie auch Ulrich Brauch, schon in der Vergangenheit dem Reinheimer Stadtparlament angehörte, einsetzen.

Ihren Sitz im Ortsbeirat Georgenhausen-Zeilhard büßen die Freien Wähler leider ein, da die SPD bei der Wahl zum dortigen Ortsbeirat knapp die absolute Mehrheit erreichte. Bedauerlicherweise sieht das hessische Kommunalwahlrecht dies so vor. Wären die Sozialdemokraten unter 50% geblieben, würde das Mandat der Freien Wählergemeinschaft im Ortsbeirat Georgenhausen-Zeilhard weiter vorhanden sein. Der FWG-Ortsbeirats-Spitzenkandidat für Georgenhausen und Zeilhard, Edgar Friedrich, wird sich dort somit nicht zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Dies ist für die Menschen in den beiden Stadtteilen sehr schade.

Das FWG-Mandat im Ortsbeirat Reinheim wurde erfolgreich verteidigt – neu für die Interessen der Reinheimerinnen und Reinheimer wird sich Miriam Becker dort engagieren.

Deutlich verfehlt haben die Freien Wähler ihr Ziel, auch in Ueberau einen Sitz im Ortsbeirat zu erringen, dies ist besonders für die Kandidatin Anja Rückert bitter. Man hatte sich erhofft, dass die Wählerschaft eine Vertreterin der FWG im Ueberauer Ortsbeirat wünscht.

Im Gegensatz zum ebenfalls unbefriedigenden Votum der Ueberauer für die Stadtverordnetenversammlung ist das Resultat in Spachbrücken erfreulich, wo die FWG bei den Stimmen zum Reinheimer Stadtparlament deutlich zulegen konnte, wie auch die Zunahme des Stimmenanteils bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in der Kernstadt versöhnlich stimmt.

Die im Stadtgebiet Reinheim lebenden Menschen dürfen nun gespannt sein, was die Kommunalpolitik in der Zukunft für sie bereithält, gerade im Hinblick auf die Stimmenzuwächse der seitherigen Regierungskoalition – auch die 6.125 Nichtwähler, die ihr Wahlrecht nicht wahrgenommen haben. 

Die Devise ist: Wer was verbessern will, muss wählen! Meckern alleine hilft nicht!