FWG Reinheim setzt sich für Bahndammradweg ein

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Update:

Aus formalen Gründen wird die FWG Reinheim die Anfrage (s.u.) in einen Prüfauftrag ändern.

Der Begründungstext dazu:

“Die FWG bereitet einen Antrag zur Prüfung dieses Vorhabens durch den Magistrat vor, den
wir kurzfristig zur parlamentarischen Behandlung einbringen werden. Die FWG will dadurch
erreichen, dass für eine sorgfältige Prüfung des Vorhabens ausreichend Zeit zur Verfügung
steht.”

Die zugehörige Pressemitteilung vom 11.10.2021:

Reinheim, den 11.10.2021

FWG setzt sich für Bahndammradweg ein und stellt Anfrage an Magistrat

Die Freie Wählergemeinschaft Reinheim e.V. möchte erreichen, dass entlang der stillgelegten Strecke der Gersprenztalbahn innerorts ein Radweg eingerichtet wird. Deshalb stellte die FWG eine Anfrage an den Magistrat, welche am 26.10.2021 in der Stadtverordnetensitzung beantwortet werden wird.

Der Wortlaut:

Auch nach der Sanierung der Unteren Darmstädter Straße ist in deren Bereich und im weiteren Verlauf (Ludwigstraße) kein Radweg vorgesehen.

Die Wiederaufnahme des Bahnverkehres auf der Trasse der Gersprenztalbahn ist zur Zeit nicht absehbar und wohl, wenn überhaupt, eher lang- als mittelfristig möglich.

Ein innerstädtischer Radweg auf dieser Trasse (inklusive eines kurzen Abschnittes davor und dahinter) vom Bahnübergang Darmstädter Straße bis zur Ampelkreuzung vor der Königsberger Straße wäre aus Sicht der FWG eine sinnvolle Überlegung.

Die Bereitstellung eines Radweges auf einer ansonsten ungenutzten Strecke wäre eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Reinheim mit allen damit verbundenen Vorteilen für die Verkehrssicherheit.

Frage 1:

Teilt der Magistrat die Auffassung der FWG, dass die für die Erstellung des Radweges notwendigen Baumaßnahmen so durchgeführt werden könnten, dass sie einer eventuellen zukünftigen Wiederaufnahme des Bahnverkehrs nicht entgegenstehen würden?

(Beispielsweise Bedeckung der Gleise durch Schotterung und Verwendung leicht entfernbarer Bauteile.)

Frage 2:

Wenn Nein, Welche Gründe sprechen dagegen?

Frage 3:

Möglichst rasche Vereinbarungen mit der Eigentümerin der Trasse, sowie die Einholung behördlicher Zusagen und Genehmigungen sind notwendig. Im günstigsten Fall auch im Hinblick auf Generierung externer Förder-, Zuschuss- usw. -mittel.

Wie schätzt der Magistrat die Möglichkeiten für das Erreichen der notwendigen Vereinbarungen und Genehmigungen ein?

Frage 4:

Um eine zügige Umsetzung zu gewährleisten wäre zunächst eine Schotterung im Bereich zwischen der Brücke Hahner Straße (mit Auf- und Abfahrt hinter der Häuserzeile der Ludwigstraße – dort von der Hahner Straße ansteigender Wirtschaftsweg) bis hinter den Tunnel zu betrachten (inklusive der weiteren nötigen Ausgaben im Hinblick auf Freischnitt, provisorische Sicherung des Tunnels und etwaige weitere Maßnahmen (z.B. Fahrbahnmarkierungen)).

Wären diese Maßnahmen zur Schaffung dieses Radweges aus finanzieller Sicht entsprechend des Haushaltes 2021 umsetzbar, z.B. aus noch vorhandenen Mitteln der Sach- und Dienstleistungen?

Frage 5:

Als generell anzustrebende Lösung hält die Freie Wählergemeinschaft Reinheim einen durchgehen-den Radweg vom Bahnübergang Darmstädter Straße (parallel zur Odenwaldbahn), über die Gersprenztalbahntrasse bis hinter den Tunnel und zur Ampelkreuzung vor der Königsberger Straße für sehr sinnvoll.

Welchen Haushaltsansatz für einen Antrag zur Aufnahme in den Haushaltsplan des Jahres 2022 (und mutmaßlich in die weitere Investitionsplanung usw.) schätzt der Magistrat als sinnvoll ein, aus welchem dann Mittel zur Umsetzung dieses Radweges (inklusive aller Kosten) zur Verfügung stehen könnten?

Weitere Detailfragen, rechtliche oder technische, im Hinblick auf Umsetzung im Jahr 2022 wären nach einer Aufnahme in den Haushalt 2022 zur klären; die haushaltsrechtliche Grundlage müsste aber vorab im Haushalt 2022 geschaffen werden (unabhängig davon, ob die Mittel verwendet werden oder auch nicht).

Fragen, Anregungen, Kommentare:

Ulrich Brauch; Vereins- und Fraktionsvorsitzender 06162-82655 ulrich@brauchgroup.de

Andreas Rückert; stv. Fraktionsvorsitzender, Pressereferent andreas.rueckert@aol.de

Friedrich Schüler, Technischer Referent fp.schueler@gmx.de

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