Kleestadt hält zusammen – auch über den Tod hinaus

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Unser Mitbürger, Heinrich Gunkel, verstarb am 22. Oktober 2021 nach kurzer, schwerer Krankheit.

Für viele Kleestädter verkörperter er den Urtyp des kernigen und sperrigen „Kläschters“, ein echtes Kleestädter Original halt.

Im Jahr 2000 entging Heinrich Gunkel bei einer Überschwemmung nur knapp dem Tod. In letzter Minute konnte er von einem Nachbarn aus seiner Kellerwohnung gerettet werden. Er hatte alles verloren bis auf sein Leben. Noch immer ist Heinrich Gunkel mittellos. Seine kleine Rente reichte geradeso zum Leben. Rücklagen konnte er keine bilden.

Da es keine Verwandten gibt, die sich um eine Beerdigung kümmern, sollte Heinrich Gunkel in Oppertshausen in einem Armengrab beerdigt werden.

Für die Kleestädter Bürgerinnen und Bürger geht das gar nicht. Alle sind der Meinung, Heinrich Gunkel muss in Kleestadt beerdigt werden:

  • dort, wo er sein ganzes Leben verbrachte
  • an dem Ort, den er über alles liebte und für den er sich zu Lebzeiten eingesetzt hatte.

Die Kleestädter Vereinsgemeinschaft und der Ortsbeirat wollen Heinrich Gunkel auf dem Kleestädter Friedhof beerdigen. Die Kosten betragen ca. 3.000,00 Euro.blank

Die ev. Kirchengemeinde Kleestadt stellt folgendes Spendenkonto zur Verfügung:

Sparkasse Dieburg, DE19 5085 2651 0020 2014 71, HELADEF1DIE, Kirchengemeinde Kleestadt

Bitte als Verwendungszweck unbedingt „Heinrich Gunkel“ angeben.

Wer seine Spende lieber in bar abgeben möchte, kann dies bei jedem Ortsbeiratsmitglied (Marina Glorius, Birgitt Engelhardt, Elke Deleeuw, Georg Grimm, Helmut Beckenhaub, Nathalie Moos und Ernst Ludwig Döring), Andrea Püchner, Heidi Bodensohn und dem ev. Gemeindebüro tun.

Ziel ist es, unseren Mitbürger Heinrich Gunkel noch in diesem Jahr in Kleestädter Erde beizusetzen. Helft alle mit, denn jede Spende hilft (auch die Kleinen).

Der NABU widmete Heinrich Gunkel die Bank auf dem Foto für seine Verdienste im Gebiet Lache.