Trockener Sommer – auch in Parks leiden Wiesen und Bäume

21
Die Sonne scheint am Himmel.
Die Sonne scheint am Himmel. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Frankfurt/Main (dpa/lhe) – Angesichts des trockenen Sommers werden auch in den Parks und öffentlichen Gärten in Hessen nicht alle Pflanzen gewässert. «Wiesen werden höchstens an besonders repräsentativen Stellen gesprengt», teilte die Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten Hessen mit Sitz in Bad Homburg mit. «Unsere Bäume und Wälder müssen ihren Wasserbedarf aus dem Grundwasser decken.»

Auch in Kassel sind Rasen und Bäume derzeit Selbstversorger, wobei dies nach Auskunft der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) zumindest dem Rasen nicht viel ausmacht. «Es sind alles alte Rasenflächen. Die sind zwar jetzt braun, erholen sich aber wieder», erklärte Sprecherin Natascha Callebaut.

Im Frankfurter Palmengarten hat der Rasen derzeit mehr Glück. Dort werden größtenteils nachts die Gehölzer bewässert. Und da diese auf Wiesen stehen, bekommen sie auch etwas vom Nass ab. «Wir gehen dabei möglichst sparsam vor», betonte Jörg Plaßmann vom Frankfurter Palmengarten. «Die von uns eingesetzte Tröpfchenbewässerung läuft langsam und kontinuierlich, so dass die Pflanzen die Feuchtigkeit besser aufnehmen können.»

Auch in den Anlagen des MHK und der Schlösserverwaltung müssen nicht alle Pflanzen darben, die Beete werden weiterhin mit unterschiedlichen Techniken bewässert. «Sie würden sonst eingehen», so die Schlösserverwaltung. Im Kloster Seligenstadt und dem Staatspark Hanau-Wilhelmsbad solle demnächst jeweils ein neuer Brunnen genügend Wasser zum Gießen bereithalten.

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Name bitte hier reinschreiben