Über das “Eltern-Taxi”, Cannabis im Straßenverkehr und den Regeln beim Grünen Pfeil

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03.08.2022 / OPEL Rocks-e / Sustainable Urban Mobility (SUM) / Emissionsfreies Stadtfahrzeug / Paula Schneider fährt statt Mofa, E-Bike oder Bus einen OPEL Rocks-e / Beifahrer: Elias Becker (16) /

Problemlöser für Eltern, die nicht ständig als „Eltern-Taxi“ unterwegs sein wollen

(TRD/MID) Bis zum Erwerb des Pkw-Führerscheins bietet der Opel Rocks-e bereits 15-jährigen lokal emissionsfreie und erschwingliche Mobilität auf vier Rädern. Das SUM mit dem Blitz – das Kürzel steht für Sustainable Urban Mobility – schließt die Lücke zwischen Zweirad und Auto.

Eltern von Teenagern wie Paula kennen Sätze wie diesen allzu gut: „Kannst Du mich schnell mal in die Stadt fahren? Auf den Bus müsste ich eine Stunde warten.“ Ein Szenario, das nicht nur auf dem Land, sondern für viele Menschen alltäglich ist. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ist limitiert, ein motorisiertes Zweirad hingegen birgt Risiken und schützt nicht vor Wind und Wetter.

Der bis zu 45 km/h flotte Rocks-e hat sich als echter Problemlöser für die Familie erwiesen. Mutter Tanja: „Die Busverbindungen bei uns sind sehr schlecht beziehungsweise kaum vorhanden. Auch gibt es immer wieder Ausfälle oder Streiks. Es ist eine große Entlastung für uns, dass Paula nun selbst mobil ist und wir nicht mehr ständig als Eltern-Taxi unterwegs sind.“

Mit dem kleinen Opel kommt Paula lokal emissionsfrei und ohne Eltern und öffentliche Verkehrsmittel jederzeit zum Reitunterricht. © Opel / Stellantis / TRD Media

Eine Reichweite von 75 Kilometern (nach WLTP2) bei voller Ladung des 5,5-kWh-Akkus, Stromtanken an jeder Haushaltssteckdose und rund vier Stunden für eine vollständige Ladung sorgen dafür, dass im städtischen Großraum oder zum Pendeln in die City die Mobilität gesichert ist. Das dazugehörige, drei Meter lange Ladekabel ist in der Beifahrertür montiert und wird dort bei Bedarf einfach herausgezogen. Zum Stromtanken an öffentlichen Ladesäulen bietet Opel zusätzlich einen Adapter an. Hier gehts weiter . . .

Der Verbandskasten ist seit 50 Jahren im Auto Pflicht

verbandkastenWer während einer Autofahrt keinen Kfz-Verbandskasten dabei hat, muss nach Auskunft der Experten mit einem Bußgeld in Höhe von fünf Euro rechnen. Photo by stock.adobe.com/trd automobilität

(TRD/MID) Im Jahr 1972 wird der Verbandskasten im Auto nach der Straßenverkehrsordnung (StVO, Paragraf 35h) Pflicht. Es war die DIN Norm 13164, die den Inhalt des Erste-Hilfe-Materials an Bord von Fahrzeugen festlegte. Ob das Verbandszeug aber in einer Tasche oder eben einem Kasten verstaut war, war laut Experten einer Rechtsschutzversicherung egal.Hintergrund für die damals neue Verordnung war die Tatsache, dass Krankenwagen teilweise sehr lange benötigten, um Unfallstellen zu erreichen. Immerhin lag die Zahl der Verkehrstoten mit knapp 19.000 Menschen noch deutlich höher als heute mit gut 2.500 Getöteten.Mittlerweile gibt es Neuerungen: Mit einer Übergangsfrist von einem Jahr müssen Autofahrer ihr Erste-Hilfe-Set im Fahrzeug bis 31. Januar 2023 auf Vordermann bringen bzw. einen neuen Verbandskasten anschaffen. Denn der wurde durch die Anpassung der entsprechenden DIN Norm, welche seit dem 1. Februar 2022 gültig ist, Corona-tauglich. Künftig müssen zwei OP- oder FFP2-Gesichtsmasken enthalten sein. Zwar keine Pflicht, aber ebenfalls sinnvoll: Desinfektionsmittel. Dafür wurde das 40 mal 60 Zentimeter große Verbandstuch ersatzlos gestrichen und eins von zwei Dreieckstüchern darf ebenfalls wegfallen.Wer während einer Autofahrt keine Kfz-Verbandstasche dabei hat, muss nach Auskunft der Experten mit einem Bußgeld in Höhe von fünf Euro rechnen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei dem Fahrzeug um das eigene, ein privat geliehenes oder einen Mietwagen handelt. Der Fahrzeugführer hat darauf zu achten, dass der Kasten an Bord ist. Motorräder sind von dieser Pflicht ausgenommen.

Nicht nur im Auto ist es gut, vorbereitet zu sein. Doch zur Ersten Hilfe am Kind werden oft andere Dinge benötigt, als im handelsüblichen Verbandskasten enthalten sind. Daher raten die Experten zu einer speziellen Kinder-Notfallbox , die von erfahrenen Kindernotärzten der Uniklinik Bonn zusammengestellt wurde. Im Unterschied zum Kfz-Kasten sind hier beispielsweise auch Fieberthermometer, Zeckenpinzette, eine Zahnrettungsbox, Kinderpflaster mit Tieren oder Gummibärchen enthalten.

Übrigens: Auch in den meisten europäischen Ländern ist das Mitführen eines Erste-Hilfe-Sets Pflicht. Daher sollten auch Touristen, die sich im Urlaub einen Mietwagen nehmen, immer schauen, ob ein Verbandskasten vorhanden ist.

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