ÖPNV: Ausbau bestellbarer Kleinbusse kommt voran

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Ein elektrischer Kleinbus des Betreibers Knut fährt im Frankfurter Norden.
Ein elektrischer Kleinbus des Betreibers Knut fährt im Frankfurter Norden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Hofheim/Kassel (dpa/lhe) – Kleinbusse, die Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs mit einem Klick oder Anruf bestellen können, sind in immer mehr Städten und Kreisen unterwegs. Der Ausbau der «On demand»-Angebote kommt in Hessen voran. Unter dem Dach des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) sollen bis Jahresende neun Kommunen dabei sein. Den Anfang machte der Landkreis Offenbach mit dem «Hopper» im Sommer 2019. Ende September 2022 kommt in Kelsterbach «Siggi» hinzu und im November der «DadiLiner» im Kreis Darmstadt-Dieburg.

Mehr als 200.000 Fahrten hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bislang insgesamt verzeichnet und mehr als 50 000 Kunden, die sich registriert haben. Dies sei mehr als erwartet, sagt Sprecherin Vanessa Rehermann. Werde das Angebot bewertet, gebe es im Schnitt 4,9 von 5 möglichen Sternen. In Damstadt fährt der «HeinerLiner», in Taunsstein «Emil», in Frankfurt «Knut», in Limburg der «LahnStar» und in Hofheim der «Colibri». Im Juli startete erstmals der «Mainer» in Hanau.

Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) entwickelt in Sachen «On demand» sein Angebot an Anruf-Sammel-Taxis (AST) fort. Sprecherin Sabine Herms verweist beispielsweise auf das Projekt «Mobilfalt» im Werra-Meißner-Kreis, bei dem auch private Fahrer gegen Kostenerstattung Mitnahmemöglichkeiten anbieten können.

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