Karneval in Köln: Freie Wähler Kritik an Reker: „Rollentausch beim Dreigestirn Nein Danke!”

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Der von Kölns Oberbürgermeisterin geforderte erneute "Rollentausch" weckt Erinnerungen an die NS-Zeit, kritisiert die Partei FREIE WÄHLER
„Frau Reker begibt sich auf ganz dünnes Eis, wenn sie einen erneuten Rollentausch beim Kölner Dreigestirn einfordert. Auf den ersten Blick mag ein weiblicher Prinz, oder ein weibliches Dreigestirn politisch korrekt wirken. Auf die meisten Kölnerinnen und Kölner wirkt diese Forderung befremdlich, zumal so ein politisch motivierter „Rollentausch“ in der Geschichte des Kölner Karnevals schon einmal einen faden Beigeschmack erzeugt hat. Währender NS-Zeit nämlich wurde durch das Regime versucht, mit der Jungfrau Paula 1938 eine, aus damaliger Sicht politisch korrekte Figur im Kölner Karneval durchzusetzen. Die Kölnerinnen und Kölner lehnten das mehrheitlich ab und ignorierten Paula. Wenn Frau Reker klug ist, macht sie ganz schnell einen Rückzieher von dem peinlichen Versuch, den Karneval für politisch korrekte Politik-Spielchen zu missbrauchen. Solche Forderungen können nur ins Auge gehen, weil sie dem Wesen des Karnevals widersprechen. Nicht die Politik bestimmt was hier richtig oder falsch ist, sondern die Karnevalisten und das närrische Volk ganz alleine.“
 
Kritisiert Torsten Ilg, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Mittelrhein die Forderung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, ein weibliches Dreigestirn, bzw. einen weiblichen Prinzen beim Kölner Karneval etablieren zu wollen. Die Partei FREIE WÄHLER möchte stattdessen anregen, dass Frauen eine eigene Rolle im Karneval bekommen:
 
„Möglicherweise durch Einführung einer völlig neuen karnevalistischen Figur an der Seite des Dreigestirns“, warum nicht. Darüber sollten dann aber bitte die Karnevalisten selbst entscheiden. 
 
So Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.
 
Gez. Torsten Ilg
 
Vorsitzender Partei Freie Wähler, Bezirksvereinigung Mittelrhein
Der von Kölns Oberbürgermeisterin geforderte erneute “Rollentausch” weckt Erinnerungen an die NS-Zeit, kritisiert die Partei FREIE WÄHLER