Köln muss Zusammenarbeit mit DITIB beenden

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(Köln/Neuss) Die Stadt Köln und unsere Oberbürgermeisterin Henriette Reker müssen die Zusammenarbeit mit der DITIB-Moschee in Köln Ehrenfeld sofort beenden“,
 
fordert der Bezirksvorsitzende der Partei FREIE WÄHLER Torsten Ilg. Nachdem bekannt wurde, dass unlängst ein türkischer Abgeordneter der Regierungspartei AKP zum Mord an Gegnern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aufgerufen hatte. Auf Bildern einer Neusser Veranstaltung ist Acikgöz vor der dortigen Yunus-Emre-Moschee zu sehen, umgeben von Männern, die den Wolfsgruß der türkischen Faschisten zeigen Am Wochenende nahm der Politiker zudem an einem Treffen in der Zentrale der Union internationaler Demokraten (UID) in Köln teil.
 
„Es gibt offenbar eine gut vernetzte, radikal-religiöse Szene in Köln und NRW. Die Grauzone zwischen den offiziellen Vertretern der DITIB-Moschee in Köln, die von der Türkei und ihrem Staatspräsidenten finanziell abhängig ist, und den extremistischen Bestrebungen radialer Verbände ist erschreckend. Unsere Stadt muss endlich jedwede Zusammenarbeit oder bestehende Kooperationsverträge mit der DITIB in Köln für beendet erklären und stattdessen liberale Verbände fördern.“
 
Gregor Voht, FREIE WÄHLER Generalsekretär, fordert als Sofortmaßnahme ein Einreiseverbot für Mustafa Açıkgöz, den AKP-Abgeordneten, der zur Vernichtung von Kurden und Gülen-Anhängern in Deutschland aufgerufen hat: „Wer bei uns offen zum Mord an ganzen Volksgruppen aufruft, hat in Deutschland nichts zu suchen. Neben den AKP-Abgeordneten muss deshalb auch der verlängerte Arm von Erdogan, die Lobbyorganisation „Union Internationaler Demokraten“ (UID) verboten werden. Diese bürgerliche Fassade der rechtsextremen Organisation Graue Wölfe versucht seit Jahren ein Klima der Angst in Deutschland zu schaffen. Deutschland muss endlich konsequent alle Verbindungen zu radikal-nationalistischen Organisationen im AKP-Umfeld einstellen. Hierzu gehören neben einem Verbot der Grauen Wölfe und der UID auch die Aussetzung der Zusammenarbeit mit DITIB.“
 
So die Forderungen der Partei Freie Wähler Bundesvereinigung, sowie der Bezirksvereinigung Mittelrhein in einer aktuellen Pressemitteilung.  
 
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Link zur Pressemittelung der Bundesvereinigung der FREIEN WÄHLER