Freie Wähler: Europäisches Nuklearabkommen macht Sinn. Bundeswehr im Rheinland gut vertreten.

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„Nukleare Abschreckung ist ein wichtiger Weg, europäische Interessen zu schützen. Ich begrüße deshalb den Vorschlag des französischen Präsidenten, auch Deutschland die militärische und politische Teilhabe am französischen Atomwaffenprogramm zu gewähren,“ kommentiert der Bezirksvorsitzende der Partei FREIE WÄHLER im Bezirks Mittelrhein Torsten Ilg, das unlängst wiederholte Angebot des französischen Staatspräsidenten Emanuel Macron zur europäischen Sicherheitspolitik. Die Freien Wähler sehen auch Chancen für die Region. Im Großraum Köln-Bonn befänden sich neben des Erstsitzes des Bundesministeriums der Verteidigung auf der Bonner Hardthöhe, auch weitere wichtige Bundesämter und militärische Dienststellen:

„Hier sehe ich Synergien und Anknüpfungspunkte. Die NATO bleibt zwar unser wichtigstes Militärbündnis. Allerdings ist die einseitige militärische Abhängigkeit von den USA keine langfristig sichere Option mehr für unser Land.

Im rheinland-pfälzischen Büchel lagern unter US-Aufsicht Atomraketen, die im Konfliktfall von deutschen Tornado-Kampfflugzeugen ins Ziel geflogen würden. Die Kampfjets sind allerdings am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Wie gefährdet Länder ohne eigenes atomares Abschreckungspotential sind, haben wir am russischen Überfall der Ukraine gesehen. Die früheren Atomwaffen der UDSSR hat die Ukraine bereits in den 1990-er Jahren abgegeben.“

So der Kölner Bezirksvorsitzende der Partei Freie Wähler in einer aktuellen Pressemitteilung.