Rodgauer Baggerseepiratinnen gelingen die einfachen Treffer nicht

Symbolbild Handball (Symbolfoto: BorgMattisson auf Pixabay)

22:26 (11:14)-Niederlage beim Tabellennachbarn SC Markranstädt

Dass es für die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden keine leichte Auswärtsfahrt werden würde, zeigte der Blick auf die Mannschaftsaufstellung. Vor den Toren Leipzigs fehlte fast der halbe Kader aufgrund von Verletzungen oder anderweitigen Verpflichtungen. Lediglich acht Feldspielerinnen standen zur Verfügung, darunter die aus der zweiten Mannschaft aktivierte Wiebke Willand. Zudem hatte Christine Burgard krankheitsbedingt unter der Woche nicht trainieren können, die Kapitänin ging geschwächt ins Spiel. Und trotz dieser schwierigen Ausgangslage wäre beim SC Markranstädt mehr möglich gewesen als die 22:26-Niederlage, die letztendlich zu Buche stand. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut begonnen“, betonte Ergün Sahin. „Bis zum 10:10 in der 24. Minute war die Begegnung trotz eines kleinen Durchhängers komplett ausgeglichen“, sagte der HSG-Trainer. Danach setzten sich die Gastgeberinnen leicht ab und lagen beim Seitenwechsel mit 14:11 in Führung.


Nach der Pause begann die Aufholjagd der Baggerseepiratinnen. In der 38. Minute hatten sie die Partie gedreht, führten ihrerseits mit 17:16. Im weiteren Verlauf wurde den Rodgauerinnen jedoch eine Schwäche zum Verhängnis, die auch andere Phasen des Spiels geprägt hatte. „Unsere Torausbeute war heute nicht gut, weil wir oft nicht clever genug abgeschlossen haben“, befand Ergün Sahin. „Im Moment kriegen wir es nicht hin, die einfachen Treffer zu erzielen“, vermisste er die allerletzte Entschlossenheit. Markranstädt zog auf 23:18 davon (50.), die HSG-Damen gaben aber nicht auf und verkürzten. In der 53. Minute stand es nur noch 23:20 für die Gastgeberinnen, es keimte Hoffnung auf. „Leider sind uns in der Schlussphase dann zu viele technische Fehler unterlaufen“, konstatierte Ergün Sahin. „Der Ball wurde zu leicht hergegeben.“ Dennoch ließen sich seine Schützlinge nicht hängen, hielten die Niederlage in Grenzen – der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel könnte in der Endabrechnung noch wichtig werden. Das nächste Wochenende ist spielfrei. Danach geht es daheim gegen den SC DJK Everswinkel, einen weiteren Tabellennachbarn. „Bis dahin müssen wir die Köpfe freikriegen und ein neues Feuer entfachen“, blickte Coach Sahin bereits kurz nach Spielschluss schon wieder nach vorn.

B-Jugendbundesliga: HG Saarlouis – HSG 34:31 (21:16)

Die HSG Rodgau Nieder-Roden startete früh zur langen Reise nach Saarlouis, um an den Erfolg des Hinspiels anzuknüpfen. Trotz einer kämpferischen Leistung konnte das Team diesmal keine Punkte mitnehmen: Zur Halbzeit stand es 21:16, am Ende mussten sich die Baggerseepiraten knapp mit 34:31 geschlagen geben.

Die nächsten beiden Spiele am 30.November und 7.Dezember finden als Heimspiele in der RODAUSTROM Sportarena statt. Das Team hofft auf die zahlreiche Unterstützung der Baggerseepiraten-Fans!

Es spielten: Lenny Hardrick, Gabriel Iacob, Luca Möller, Paul Christan, Timo Braun, Jannis Klein, Constantin Meyer, Luca Stark, Louis Helbing, Leo Kompara, Victor Gruhl, Tim Heide und Tunay Müftahi.

Männliche B2 der Baggerseepiraten vom Tabellenführer SG Bruchköbel eingeschüchtert

Die männliche B2 der HSG Rodgau Nieder-Roden reist zum ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksoberliga, die SG Bruchköbel, in die Dreispitzhalle.

Das Spiel startet schnell und mit effektiven Abschlüssen auf beiden Seiten. Bereits in den ersten Minuten steigt die Spannung und es gibt Siebenmeter, welchen die Jungpiraten gekonnt verwerten können. In der 6. Spielminute zeigt die Anzeigetafel ein Unentschieden. Durch eine lückenhafte Abwehr, technische Fehler und ungenutzte Chancen der Rodgauer Jungs, gelingt es der SG, in kürzester Zeit mit 6:3 in Führung zu gehen. Die HSG zeigt einige schöne Spielepisoden, besonders das Zusammenspiel im Angriff gelingt gut. Trotzdem baut Bruchköbel ihre Führung aus, was auch auf das schwache Rückzugsverhalten der HSG zurückzuführen ist. Der Gegner kann im schnellen Spiel Punkte holen und überzeugt mit treffsicheren Abschlüssen. Eine Auszeit verhilft den Baggerseepiraten, so dass sie sich Ende der ersten Halbzeit deutliche konzentrierte präsentieren können, durchsetzungsfähiger zum Abschluss gelangen und mit einem Rückstand von 18:14 in die Kabine gehen.

Auch in der zweiten Halbzeit lassen die Baggerseepiraten zu viele Chancen ungenutzt und machen es dem Tabellenersten zu leicht, die Anzeigetafel auf ihrer Seite zu erhöhen. Mitte der zweiten Halbzeit ist das Spiel auf beiden Seiten zerfahren. Bruchköbel gelingt es, die Konzentration wiederzufinden und ihre Bälle einzunetzen. Auch im Abwehrverhalten zeigt die HSG starke Sequenzen, die nicht konsequent genug über die Länge des Spiels gezeigt werden können. Mit einem 34:23 verlieren die Baggerseepiraten schlussendlich deutlich.

Seitens des Trainers gibt es dennoch positives Feedback in der Kabine für die gute Phasen mit cleverem Angriffsverhalten und vorgezogenem Abwehrspiel. Schnelleres Rückzugsverhalten und eine Portion Aggressivität hätten es dem Gegner erschweren können.

Zum nächsten Spiel am 8. Dezember reist die HSG Rodgau Nieder-Roden zur HSG Dietzenbach.

Es spielten: Tim Christan, Paul Christan, Emil Fritsch, Till Kleinsorge, Bennet Knaf, Norman Kotzur, John Louis Meincke, Matti Müller, Niklas Preisendörfer, Henrik Probst, Nico Weiland, Tim Weiland, Yven Weisbrich.

Kantersieg der männlichen C1 im Spiel gegen Babenhausen

Man kannte sich schon aus mehreren Vorbereitungsspielen unter anderem im Oktober beim SÜWAG Cup in Münster. Das Team um Jackl/Broschek wollte die Niederlage von letzter Woche in Hanau mit aller Macht wieder wettmachen. Die Trainingsinhalte der vergangenen Woche hatte man sich dementsprechend auferlegt und wollte gleich zu Beginn an in heimischer Halle den Stempel aufdrücken.

Vom Anpfiff an legten die Piraten los „wie die Feuerwehr“ und gingen 4:0 in Front und bauten diese Führung aus zum 10:3. Über eine stabile und robuste Abwehr konnten die Jungs stets in Ballbesitz kommen bzw. den Gegner in das Zeitspiel zwingen. So mussten die rot-weißen notdürftig abschließen und scheiterten permanent an der massiven HSG-Deckung. Es boten sich hierdurch leichte Möglichkeiten über die erste Welle, die von unseren Außenspielern prompt verwertet wurden. Nach 15 Minuten zog der SG Rot-Weiß Coach und Löwenbändiger Adanir die Reißleine und legte die grüne Karte. Doch wer gedacht hatte, dass der Spielfluss der C1-Piraten durch das Timeout unterbrochen wurde, sah sich getäuscht. Munter ging es danach weiter mit der Tormaschinerie. Über ein 17:6 ging es weiter zum 19:7 in die Kabinen. Die Spieler konnten unter Ansprachen des Trainerspanns Jackl bzw. „Lanni“ Lanzendörfer (der den verhinderten Maarten Broschek hervorragend vertrat) die ersten 25 Minuten Revue passieren lassen.

Die Kabinenpredigt hatte es wohl in sich, denn auf ein verwalten des Ergebnisses hatten die Verantwortlichen offensichtlich keine Lust. Die Jungs traten nach der Halbzeitpause sofort wieder ungehindert aufs Gaspedal und motivierten sich weiter. Kein Millimeter wurde nachgegeben. Die Babenhäuser konnten die Angriffswellen der körperlich überlegenen Rodgauer kaum stoppen und so zogen die Baggerseepiraten zwischenzeitlich auf 26:9. Nach 35 Minuten wurde von Seiten der Babenhäuser Trainerbank zum zweiten Mal der grüne Karton gelegt. Die HSG wechselte munter durch und alle Spieler hatten ihre Spielzeit. Es konnten sich erfreulicherweise alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Zum Schluss stand ein 35:13 (19:7) auf dem Spielberichtsbogen. Die Jungs schraubten mit diesem Ergebnis deutlich an der Tordifferenz, was sich nun positiv auf die Tabellenstatistik auswirkt. Nach diesem Schützenfest konnten sich die Jungs in der Tabelle den Platz an der Sonne wieder zurück erobern.

Am kommenden Samstag um 13 tritt die C1 bei der SG Bruchköbel an. Das Spiel findet in der Dreispitzhalle statt.

Es spielten: Jan Rhein, Leo Hamburger, Ole Brosch, Niklas Zetzsche, Ben Kühnel, Nicolas Wisser, Luca Stark, Julius Klein, Max Edelmann, Leo Kompara, Fabian Lutz, Mateo Schüler, Emil Bartoszewicz.

D-Junioren weiterhin ungeschlagen: Auswärtssieg in Gelnhausen

Zu Spielbeginn zeigten sich die Baggerseepiraten gleich hellwach und konnten sich in den ersten Minuten einen kleinen Vorsprung erspielen. Basis dafür war wie bereits in den ersten Spielen eine gute Abwehrleistung. Die Gastgeber versuchten zwar immer wieder durchzukommen, aber die Abwehr stand sicher. Einziges Manko auf Seiten der HSG war die schwache Chancenauswertung. So ging es nur mit einem drei Tore Vorsprung in die Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit stand die Baggerseepiraten Abwehr sehr sicher oder die Bälle wurden zur Beute der Torhüter. Im Angriff lief es nun auch Rund und es wurde einige schöne Tore herausgespielt. Dadurch konnte man sich immer weiter absetzten und konnte munter durchwechseln und allen Spielern Spielzeit ermöglichen.

Es spielten: Murmann; Böttinger, M. Gimm, Schönfeldt, G. Grimm, Guschelbauer, Karl, Wrobel, Schaer, Stickl, Holzamer, Klemm, Delic.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 16.November, um 14 Uhr, statt. Dann gastiert die HSG Hanau in der GOS Sporthalle in Dudenhofen.

(Text: PM HSG Rodgau Nieder-Roden)