Viele Veranstaltungen des Förderkreises für kulturelle Projekte finden am Backes hinter der evangelischen Kirche Dudenhofen statt und meistens wurden sie vom Vorsitzenden Hans-Jürgen Lange organisiert. Beim Nikolausmarkt war es diesmal anders.
Die Veranstaltung war zwar am Backes, aber es war eine Premiere für Barbara Unger-Lamprecht und Sina Klein, die diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. „Es ist eine meiner ersten Projekte und Anstoß war eine Anfrage von Hans-Jürgen Lange, dem Fördervereinsvorsitzenden, ob wir nicht diese Aufgabe übernehmen könnten“, erzählte Sina Klein und beide hätten spontan zugesagt. Beide waren positiv überrascht, wie viele Menschen ihre Unterstützung zugesagt haben. „Das hat uns wirklich begeistert. Auch Unternehmen und andere Vereine waren bereit, hier Dinge zur Verfügung zu stellen und zu helfen. Ohne diese Hilfe wäre es nicht möglich gewesen“. Hilfe gab es auch von der Jugend.
Der jugendliche Nachwuchs von Mitgliedern des Förderkreises versorgte die Gäste mit bestens mit Essen und Getränken. Es gab heiße Kartoffel- und Gulaschsuppe und wer wollte, der konnte die Suppe im Brot bekommen. Auch bei den Getränken herrschte große Auswahl – ob heiß oder kalt. War zu Beginn der Besuch noch etwas spärlich, änderte sich das mit der Zeit. An diesem Abend fand auch der Lebendige Adventskalender an der evangelischen Kirche statt und anschließend nutzten viele die Gelegenheit, den Nikolausmarkt zu besuchen.
Natürlich gehörte auch ein Nikolaus dazu, der Geschenke mitgebracht hatte. Der bekam viel zu tun, als die Kinder des neuen „Engelschor“ ihre Übungsstunde im Gemeindehaus beendet hatten, denn alle waren natürlich in diesem Jahr brav gewesen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte ein Bläserensemble des Musikvereins Dudenhofen. Wem trotz heißer Getränke und warmem Essen noch kalt war, der konnte sich am Lagerfeuer oder an den Heizpilzen aufwärmen. Auch der Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Kaiser schaute vorbei und wünschte der Veranstaltung viel Erfolg. Über mangelnden Besuch konnten sich die Organisatorinnen nicht beklagen und machten Hoffnung auf eine Wiederholung, vielleicht sogar in größerem Rahmen.
(Text: ah)

