Corona-Pandemie: Zwei Jahre Planstab stationäre Versorgung

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Symbolbild (Foto: Pixabay)

Gesundheitsminister Klose und Leiter Prof. Dr. Graf: „Eine Erfolgsgeschichte – auch über die Pandemie hinaus.“


Passgenaue Lösungen für künftige Anforderungen

Die Planstab-Struktur genießt so großes Vertrauen und hat sich als so verlässlich erwiesen, dass das Instrument auch für weitere Herausforderungen genutzt wird: Aktuell übernimmt der Stab die Organisation und Steuerung der medizinischen Kapazitäten bei der möglichen Versorgung Kriegsverletzter aus der Ukraine. „Der Planstab hat es immer wieder verstanden, organisatorisch ‚vor die Lage‘ zu kommen und hat Ideen und Mechanismen entwickelt, die für die zukünftigen Anforderungen passgenaue Lösungen darstellten“, sagt Prof. Dr. Graf, Planstableiter und Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt.

„Maßgeblich für den Erfolg unserer bundesweit beachteten Struktur ist die enge Kommunikation mit allen beteiligten Einrichtungen des Gesundheitswesens: dem öffentlichen Gesundheitsdienst, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Landesärztekammer Hessen, dem Rettungsdienst und den Leitstellen, dem Katastrophenschutz und später auch den Kassenvertretern“, fügt Gesundheitsminister Klose hinzu. Dies sei ein Charakteristikum der engen Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre, die mit einem ersten Treffen am 21. März 2020 im HMSI begann. Seither haben mehrere hundert interne Sitzungen, Telefonkonferenzen und Abstimmungsgespräche stattgefunden: „Da sich die Struktur bewährt hat, werden viele weitere folgen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten – insbesondere bei Prof. Graf und dem Leiter der Sonderlage COVID im HMSI, Abteilungsleiter Stefan Sydow – dafür, dass sie durch ihren Einsatz entscheidend dazu beitragen, die Hessinnen und Hessen in der Pandemie sicher zu versorgen“, so Klose.

Hintergrund

Die koordinierenden Krankenhäuser sind Bindeglieder zwischen dem Planstab und den Krankenhäusern im jeweiligen Versorgungsgebiet (siehe Anhang). In Abstimmung mit dem Planstab entwickeln sie ein regionales Versorgungskonzept und setzen es im jeweiligen Versorgungsgebiet um. Sie übermitteln eine aktuelle Übersicht über die Belegung und die Ressourcen aller Krankenhäuser.