JSK Rodgau ehrt Europa- Deutsche- und Kreismeister und Weltjahresbeste

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Lothar Mark, Petra Seyffarth und Winno Sahm (v.l., hintere Reihe) ehrten die Meister. (Foto: JSK Rodgau)

Hatice Alev Janetzka, Sportlerin des Jahres, belebt traditionelle Leichtathletik

Die ausgefallene Sportlerehrung der Stadt Rodgau wurde im Maingau Energie Stadion für Europa- Deutsche und Kreismeister/innen und Weltjahresbestleistung (Amelie Groha) für Leichtathletik, Judo und Tischtennis nachgeholt. Trainerin und Sportlerin des Jahres der Stadt Rodgau, Hatice Alev Janetzka, erhielt von Stadtrat Winno Sahm, als Vertreter des Magistrates, und Petra Seyffarth von der IGEMO Jügesheim, viel Lob für ihren Umgang mit den Jugendlichen, ihr persönliches Engagement und ihren Einsatz im Ehrenamt. Winno Sahm brachte von der Stadt Urkunden und Goldene Ehrennadel im Dutzend mit, denn es gab sowohl für 2020 und 2021 Ehrungen, sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft.

Zu den Geehrten gehörten als Deutsche Meister in ihren Altersklassen: Yemaya Maralod, Ameli Groha Weltjahresbeste, Laura Werner, Larissa Visinka, Milla Berz, Mia Savasta, Sophia Werner, Yanis Nohan Nzapa, Joshua Jace Berner, Smilepreet Singh, Ramanpreet Singh, und Hatice Alev Janetzka. Alle sind in Ihrer Altersstufe Deutsche Meister oder Europameister (Janetzka) geworden. Für Tischtennis wurden für den Titel des Kreismeisters geehrt: Esben Reichenbach, Erik Lämmer, Kai Ochsenhirt. Im Judo konnten Nina Gottwald für den 2. Platz in der Südwestdeutschen Meisterschaft und Christian Heck mit Julia Gottwald für Platz 4 bei der Deutschen Katameisterschaft geehrt werden.

Sahm nutze die Gelegenheit, dem JSK Rodgau und SV Weiskirchen die guten Wünsche für das große Vorhaben, eine Verschmelzung beider Vereine, zu übermitteln. “Wir begrüßen den Schritt, auch wenn dem größten Verein immer etwas Misstrauen aber auch Neid entgegengebracht wird”, sagte Sahm. Hier steht die erste ortsübergreifende Fusion in Rodgau an. Dass innerhalb einer Gemeinde bei Fusionen weltanschauliche Hürden überwunden werden müssen, kennt man, aber jetzt kommen noch ortsübergreifende lokalpatriotische, traditionalistische Elemente hinzu. Er betonte, dass die Stadt Rodgau und seine Mitarbeiter im Sport- und Kulturamt gerne mit den Verantwortlichen des JSK zusammenarbeiten. Förderanträge, Zusagen, Angaben zu Kosten, Nachweise, Abrechnungen, Zeitfenster, alles wird wie vorher vereinbart, eingehalten. Da erlebt man keine bösen Überraschungen, die vor allem die Verantwortlichen der Politik in Schwierigkeiten bringen, weil doch immer wieder der eine Verein neidvoll zum anderen Verein schaut und glaubt, dass gerade er schlechter gestellt wird.

Hattice Alev Janetzka, Trainerin und Sportlerin des Jahres. (Foto: JSK Rodgau)

Zur Sportlerin des Jahres, die zu einem späteren Zeitpunkt die städtische Ehrung erfährt, aber bereits die Goldene Nadel der Stadt für ihre Europäischen Erfolge überreicht bekam, sagte Sahm, dass ihn diese spezielle Ausrichtung der Leichtathletik, wie Springen aus dem Stand, so wie früher, interessiere. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt, möchte er gerne einmal an einem Training teilnehmen, nicht als Sportler, sondern als Zuschauer. Hatice Alev Janetzka lobte vor allem die ihr anvertrauten Jugendlichen und Kinder, die mit einer großen Begeisterung ihre Übungsstunden absolvierten. Sechs von ihnen werden ausgebildet als Übungsleiter/in Helfer/in. Sie sind mit Feuereifer und Fleiß dabei und geben ein gutes Vorbild ab. Das war das Stichwort für den Vorsitzenden.

Lothar Mark betonte, dass der JSK in jeder der über 20 angebotenen Sportarten permanent Übungsleiter/innen ausbildet, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Überall werden mehr Betreuer benötigt. Pflichtbewusste Jugendliche nutzen die Chance, Verantwortung zu übernehmen das fördert der Verein und unterstützt mit weiteren Investitionen in das MES. Die Förderanträge wurden gestellt. Sahm versprach das Engagement des JSK weiterhin finanziell zu unterstützen.

(Text: PM JSK Rodgau)