LaDaDi: Hilfen für Familien in Krisensituationen rund um die Geburt

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(Symbolfoto: Pexels auf Pixabay)

Gerade auch für Menschen, die während der vergangenen zwei Jahre Eltern geworden sind, hat die Corona Pandemie viele Belastungen und Ängste mit sich gebracht. Was ist, wenn ich mich in der Schwangerschaft infiziere? Werde ich bei der Geburt ausreichend betreut, wenn das Krankenhauspersonal überlastet ist? Kann der Vater bei der Geburt dabei sein? Wer hilft uns in der ersten Zeit zuhause, wenn wir niemanden empfangen dürfen?

Dies sind nur wenige der Fragen und Sorgen, mit denen sich Familien mit Neugeborenen konfrontiert sehen. „Mit der Förderung durch das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ des Bundes haben wir im Landkreis nun die Möglichkeit dem entgegenzuwirken. Eltern können sich kostenlos im Rahmen einer Kurzzeitberatung, eines Kurses oder eines Vortrages nach dem Konzept der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) unterstützen lassen“, erläutert die Sozial- und Jugenddezernentin Christel Sprößler. „Ein sehr gutes und wichtiges Angebot, in diesen herausfordernden Zeiten“, so Sprößler weiter.

Der Ansatz der Emotionellen Ersten Hilfe bietet Eltern mit Säuglingen akute Unterstützung, wenn Mütter und Väter in den frühen Entwicklungsphasen nach der Geburt durch widrige Umstände stark verunsichert sind und dies mit Schlaf- und Stillproblemen oder auch vermehrtem Schreien des Säuglings einhergeht.

Informationen zum Angebot sowie dessen Vermittlung und Koordination erfolgt über die Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises Darmstadt-Dieburg, die dafür mit drei langjährig in der Beratung von Eltern erfahrenen EEH-Beraterinnen zusammen arbeitet.

Eltern können sich direkt an die Fachstelle Frühe Hilfen des Jugendamtes unter der Telefonnummer 06078/931328 oder per E-Mail an FrueheHilfen@ladadi.de wenden.

(Text: PM Landkreis Darmstadt-Dieburg)