Ukraine-Krisenstab Darmstadt: Mitarbeiter der bauverein AG bereiten große Spendenaktion vor

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(Grafik: ChiaJo auf Pixabay)

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Krieg gegen die Ukraine hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 25. April, weiter mit den beiden Themenfeldern Unterbringung der Geflüchteten und Unterstützung der Darmstädter Partnerstädte in der aktuellen Krisensituation beschäftigt. Dabei stand in der heutigen Sitzung vor allem eine große Spendenaktion der bauverein AG im Mittelpunkt.

Die Spende wird voraussichtlich Lebensmittel und Hygieneartikel umfassen und soll Mitte Mai nach Uzhhorod in die Ukraine transportiert werden. „Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des bauvereins, die gerade 300 Umzugskisten mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln zusammenstellen, um den Menschen in Uzhhorod weiter schnell und unbürokratisch zu helfen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Die nächste Hilfslieferung samt schwerem Gerät wird mit Zustimmung der Botschaft bereits morgen, ebenfalls in Darmstadts Partnerstadt Uzhhorod, verschickt. „Der von der Wissenschaftsstadt Darmstadt organisierte Hilfstransport mit zwei neuen Abfall- und Transportfahrzeugen samt Containern und Hilfsgütern wird sich, sobald die Freigabe der Botschaft kommt, sofort auf den Weg machen“, so Partsch weiter.

Wie die AG-Unterbringung berichtet, sind letzte Woche 17 Schutzsuchende in der Notunterkunft im Bürgermeister-Pohl-Haus angekommen und werden nun zügig auf andere Unterkünfte verteilt. Die Zahl der Zuweisungen vom Land Hessen für diese Woche liegt noch nicht vor. Ansonsten sind derzeit insgesamt 1.324 Personen offiziell in Darmstadt registriert. Davon sind 423 Personen in Hotels, 86 vom Amt für Soziales und Prävention an Privat vermittelt und 690 bei Familie, Freunden und Bekannten untergebracht. Die Zahl der Personen, die eine eigene Wohnung gefunden haben, ist weiter gestiegen, auf nun 125.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)