Ukraine-Krisenstab Darmstadt: Informationsangebot in ukrainischer Sprache im Internet

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EAD-Lieferung mit schwerem Gerät Mittwochnacht eingetroffen: Vitalii Hiltaichuk, Amtsleiter für städtische Infrastruktur der Stadt Ushgorod (v.li.) mit den EAD-Fahrern Frank Schnauber und Nurretin Yavas. (Foto: Stadt Uzhhorod)

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Krieg gegen die Ukraine hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Freitag, 29. April, vor allem mit der kulturellen Bildung für geflüchtete Schulkinder, mit dem EAD-Hilfstransport nach Uzhhorod und mit Informationsangeboten für Geflüchtete im Internet beschäftigt.

Damit geflüchtete ukrainische Schulkinder auch weiterhin in ihrer Heimatkunde unterrichtet werden können, erhalten zwei ausgebildete ukrainische Lehrkräfte in den nächsten Tagen einen entsprechenden Arbeitsvertrag. Eine Ausweitung dieses Bildungsangebots ist geplant, ebenso in der Kinderbetreuung mit dem Fokus auf Vorschulkinder. Darüber hinaus wurde von der Darmstädter Kinder- und Jugendarbeit ein Flyer konzipiert, der kompakt alle Angebote der Kinder- und Jugend-Freizeiteinrichtungen im Stadtgebiet vorstellt und nun in den Jugendhäusern verteilt wird.

Damit sich in Darmstadt untergebrachte Geflüchtete schnell und leicht über Hilfsangebote vor Ort informieren können, hat die Stadt Darmstadt auf ihrer Webseite „Ukraine – Willkommen in Darmstadt“ entsprechende Informationen in mehreren Sprachen veröffentlicht (siehe: https://www.darmstadt.de/standort/vielfalt-und-internationale-beziehungen/ukraine-willkommen-in-darmstadt). Auch Menschen, die sich ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren wollen, können sich hier informieren.

Abfallsammelfahrzeuge in Uzhhorod eingetroffen

Die beiden Abfallsammelfahrzeuge, die samt Containern und Hilfsgütern letzten Dienstag in Darmstadt aufgebrochen waren, sind Mittwochnacht in Uzhhorod eingetroffen und dort den lokalen Ansprechpartnern übergeben worden. „Von einem kurzen ungeplanten Zwischenstopp in Wien abgesehen, der auf eine kaputte Batterie zurückzuführen war, verlief die Fahrt einwandfrei. Wir danken den Kollegen des EAD und seinen vier Fahrern, dass sie diesen so wichtigen Transport durchgeführt haben. Der Dank gilt auch der Wiener Lkw-Werkstatt, die uns kostenlos eine neue Batterie für die Weiterfahrt bereitgestellt hat“, bedankt sich Bürgermeisterin Barbara Akdeniz.

Wie die AG-Unterbringung berichtet, sind in der Notunterkunft im Bürgermeister-Pohl-Haus aktuell neun geflüchtete Personen untergebracht, die nun zügig auf andere Unterkünfte in der Stadt verteilt werden. Von den derzeit insgesamt 1.371 offiziell in Darmstadt registrierten Schutzsuchenden, sind 441 in Hotels, 80 vom Amt für Soziales und Prävention in private Haushalte vermittelt und 708 Personen bei Familie, Freunden und Bekannten untergebracht. Die Zahl der Personen, die eine eigene Wohnung gefunden haben, steigt weiter auf 142.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)