Neu-Isenburg: Teqball – neue Trendsportart im Sportpark Alicestraße

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An der Teqball-Platte: Erster Stadtrat Stefan Schmitt und Luan Wershoven, der zur Zeit ein Praktikum bei der Stadt absolviert. Dahinter: Katja Gelbert, Fachbereich Sport und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein. (Foto: Stadt Neu-Isenburg)

Der Sportpark Alicestraße hat eine neue Attraktion: Seit Mitte April steht vor dem Hartrasenplatz ein Teqball-Tisch. Damit gehört Neu-Isenburg zu den ersten Städten in Deutschland, die diese Trend-Ballsportart anbieten.

Die Sportart wurde vor zehn Jahren in Ungarn erfunden und trat von dort ihren Siegeszug an. Teqball ist die derzeit weltweit am schnellsten wachsende Sportart mit rund 2.000 aktiven Spielern in über 150 Ländern, dazu 58 Verbänden und zahlreichen organisierten Veranstaltungen. Teqball kombiniert Elemente des Tischtennis und des Fußballs. Viele Profifußballmannschaften nutzen bereits Teqball in ihrem Training. Teqball konnte sehr schnell an Popularität gewinnen und erhielt sehr nominierte Preise wie die ISPO Auszeichnung in der Kategorie Sport, Gesundheit und Erholung sowie die Red Dot Design Auszeichnung. Spieler wie Ronaldinho fanden früh Spaß an dem Spiel und fungieren als Botschafter, um dem Spiel ein Gesicht zu geben.

Die Stadt Neu-Isenburg hat sich im letzten Jahr beim Projekt „1000 Tables“ der Firma Teqball beworben – und einen dieser begehrten Teq-Tisch nun erhalten.

Teqball verbindet Elemente von von Fußball und Tischtennis

Teqball ist eine Ballsportart, bei der mit einem Fußball als Rückschlagspiel über einen gewölbten Teqballtisch gespielt wird und dabei die Elemente von Fußball und Tischtennis verbindet. Es kann von zwei Einzelspielern, vier Spielern im Doppel oder mehreren Spielern in der Runde gespielt werden. Der Ball darf dreimal berührt werden, bevor er auf die gegnerische Tischplatte zurückgespielt wird. Jeder Körperteil kann benutzt werden, um den Ball zu spielen, außer Arm und Hand. Hauptsächlich benutzt werden Fuß, Knie, Kopf und Brust. Ein Punkt wird erzielt, wenn der Gegner den Ball fallen lässt, nicht zurückspielen kann oder gegen andere Regeln verstößt.

Erfunden wurde die Sportart von dem Jungen Gábor Borsányi aus Ujpest, Ungarn. Er und seine Freunde kombinierten Fußball mit einer Tischtennisplatte und legten so den Grundstein für diese neue Sportart. Allerdings war die normale Tischtennisplatte nicht wirklich optimal für einen Ballwechsel geeignet. So entwickelte er zusammen mit seinem Freund Viktor Huszár eine gebogene Platte, damit der Ball einfach zum Gegenspieler befördert werden kann. Mit physikalischen und mathematischen Berechnungen wurden die optimalen Maße ermittelt. Der Entwicklungsprozess des Tisches „Teq One“ dauerte insgesamt vier Jahre, inklusive der Ausarbeitung der Spielregeln und dem Aufbau der Dachorganisation FITEQ (Fédération Internationale de Teqball). Unterstützt wurden die beiden Entwickler von dem Investor Gyuri Gattyan.

(Text: PM Stadt Neu-Isenburg)