Friedrich-Ebert-Gymnasium in Mühlheim gewinnt “Ersten Kreis Offenbach Klimathon”

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Landrat Oliver Quilling überreichte einen symbolischen Scheck an das Siegerteam des "Ersten Kreis Offenbach Klimathons", das Friedrich-Ebert-Gymnasium. (Foto: Kreis Offenbach)

Landrat Oliver Quilling überreicht Preis vor Ort

Im Dezember des vergangenen Jahres endete der „Erste Kreis Offenbach Klimathon“. Am Montagnachmittag war es dann endlich soweit und das siegreiche Friedrich-Ebert-Gymnasium in Mühlheim erhielt die Siegerurkunde sowie einen symbolischen Scheck über 593 Euro. Landrat Oliver Quilling überreichte diesen stellvertretend an Schulleiter Stefan Sturm, Bettina Dey aus dem Kollegium sowie die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Vom Ackerland zum Tellerrand“ unter Leitung von Fabian Treuherz. 59 FEG-Teilnehmende schlossen 593 Aufgaben erfolgreich ab und erzielten so insgesamt 15.912 Klimapunkte.
„Wir können auf eine erfolgreiche Premiere zurückblicken“, sagt Landrat Oliver Quilling. „Der spielerische Ansatz in der App hat mich auch ganz persönlich begeistert und so auch motiviert, die eine oder andere Challenge mehr zu absolvieren. Jede Person kann mit einem kleinen Schritt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, aus vielen kleinen Fußabdrücken wird so ein großer Meilenstein.“ Auch alle anderen Teams haben eine Urkunde erhalten.

Während des „Ersten Kreis Offenbach Klimathons“ galt es sechs Wochen lang 44 Challenges aus sechs Themenbereichen zu bewältigen. Insgesamt 389 Personen in 49 Teams stellten sich den Herausforderungen und leisteten dadurch einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz. Alle 389 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten zusammen 3.781 abgeschlossene Klimathon-Challenges und sammelten gemeinsam innerhalb des 42-tägigen Aktionszeitraums 96.330 Klimapunkte. Dies sind umgerechnet etwa 96,3 Tonnen CO2, die eingespart wurden. Auf ein Jahr hochgerechnet – Voraussetzung dafür ist, dass die Teilnehmenden das Verhalten der Challenges in ihren Lebensstil dauerhaft integrieren – wären es 838 Tonnen CO2. Die Bestimmung des persönlichen privaten CO2-Fußabdrucks war die beliebteste Challenge, gefolgt vom energiesparenden Geschirrspülen und dem Ersatz von gekauftem Mineralwasser durch Leitungswasser.

Der Klimathon basiert auf der App „Klimakompass“ des Münchner Unternehmens worldwatchers. Analog zum Stadtradeln, an dem sich zahlreiche Kommunen bereits seit vielen Jahren beteiligen, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch beim „Ersten Kreis Offenbach Klimathon“ in verschiedenen Teams über sechs Wochen hinweg in unterschiedlichen Themenbereichen ausprobieren, wie Klimaschutz ganz konkret im Alltag funktioniert. Einsparpotenziale in sämtlichen Bereichen des persönlichen privaten Lebensstils ließen sich entdecken und in der App dokumentieren. Auch der eigene CO2-Fußabdruck konnte über die App ermittelt werden.

(Text: PM Kreis Offenbach)