Infos kompakt: Hilfe für die Ukraine

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Ukraine (Grafik: Elionas auf Pixabay)

Wer den Menschen in der Ukraine und den Flüchtlingen helfen möchte, kann sich an folgende Stellen wenden:

Land Hessen

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport hat online verschiedenen Informationen zur Lage in der Ukraine, zu Hilfsmöglichkeiten und für ukrainische Bürgerinnen und Bürger, die sich derzeit in Deutschland aufhalten, zusammengestellt: https://innen.hessen.de/hessen-hilft-ukraine.

(Text: PM Hessische Ministerium des Innern und für Sport)

BZgA-Informationsmaterialien in ukrainischer Sprache zum Schutz vor dem Coronavirus

Im Rahmen der gesundheitlichen Versorgung für nach Deutschland geflüchtete Menschen aus der Ukraine stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung, zu Tests auf das Coronavirus und zu Hygienemaßnahmen in ukrainischer Sprache zur Verfügung. Für aus der Ukraine in Deutschland eintreffende Menschen, die in Teilen über einen noch nicht ausreichenden Impfschutz vor dem Coronavirus SARS-CoV2 verfügen, sind der Schutz vor einer Corona-Infektion und die Corona-Schutzimpfung besonders wichtig.

Daher bietet die BZgA auf ihrem Internetportal www.infektionsschutz.de in ukrainischer Sprache Merkblätter und Infografiken zur Corona-Schutzimpfung, zu Tests, Quarantäne und Isolierung sowie zur Erläuterung der „3G, 3G-Plus, 2G und 2G-Plus“-Regelungen. Ergänzend sind Informationen zu Hygienemaßnahmen auf Ukrainisch verfügbar.
Die kostenfreien Merkblätter und Infografiken dienen der Unterstützung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, zum Beispiel Beschäftigten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes oder Beschäftigten in Gemeinschaftsunterkünften bei der Betreuung von Geflüchteten. Die Informationsmaterialien in ukrainischer Sprache können heruntergeladen, ausgedruckt, ausgehängt oder an geflüchtete Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Eltern weitergegeben werden.

(Text: PM Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Stadt Frankfurt

Frankfurterinnen und Frankfurter können künftig auch für die tausenden Geflüchteten aus der Ukraine in der Stadt spenden. Seit Freitag, 25. März, gibt es ein entsprechendes Konto des Sozialdezernats. „Alles Geld, das auf diesem Konto eingeht, ist zweckgebunden und kommt ausschließlich den Menschen zugute, die vor dem Krieg in der Ukraine nach Frankfurt geflüchtet sind“, betont Sozialdezernentin Elke Voitl. Jeder Cent komme eins zu eins bei Schutzsuchenden an. „Damit können wir schnell, unbürokratisch und pragmatisch dort helfen, wo staatliche Unterstützung an ihre Grenzen kommt“, sagt die Sozialdezernentin. Beispiele könnten spezielle Projekte für Kinder und Jugendliche oder Unterstützung für besonders hilfsbedürftige Geflüchtete sein.

Die Kontoverbindung lautet:  Zahlungsempfänger: Stadt Frankfurt – Kriegsgeflüchtete Ukraine, IBAN: DE77 5005 0201 0200 7705 19, BIC: HELADEF1822, Verwendungszweck: Ukraine

Die Stadt koordiniert die Plattform frankfurt-hilft.de und hat zwei E-Mail-Adressen für Menschen geschaltet, die helfen möchten. Wer Wohnraum anbieten möchte, kann sich per E-Mail an wohnraum@frankfurt-hilft.de melden; wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich per E-Mail an ukraine@frankfurt-hilft.de registrieren lassen. Die Mitarbeitenden dort nehmen das Angebot auf und melden sich.

Die nach Frankfurt geflüchteten Menschen aus der Ukraine werden hier mit allem versorgt, was sie brauchen. Es herrscht kein Mangel. Daher braucht die Stadt derzeit für die Menschen in Frankfurt keine Sachspenden. Falls sich das ändert, stehen aktuelle Gesuche auf der Website frankfurt-hilft.de Sachspenden für Menschen in der Ukraine oder in den Nachbarländern sammeln verschiedene Hilfsorganisationen und Vereine und bringen sie dort hin.

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine oder deren Angehörige und Freundinnen und Freunde in Frankfurt können sich künftig über eine Hotline über die Hilfen der Stadt informieren. Unter Tel. 069/212-48444 beantworten Mitarbeitende des Jugend- und Sozialamtes Fragen zu Unterbringung und sonstigen Unterstützungsmöglichkeiten der Stadt.

Persönlich sind Mitarbeitende von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer erreichbar. Nach dieser Zeit läuft eine Bandansage mit Informationen zu Unterbringungsmöglichkeiten in der Nacht. Schutzsuchende können auch persönlich zum Besonderen Dienst für Flüchtlinge und Auswärtige in der Mainzer Landstraße 291 kommen. Die Mitarbeitenden dort finden für die Menschen ein Dach über dem Kopf, informieren zu finanzieller Unterstützung und kümmern sich um eine Not-Krankenversicherung. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 11.30 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 13 bis 15 Uhr.

(Text: PM Stadt Frankfurt)

Stadt Darmstadt

Neben der Unterbringung in privaten Wohnungen von Menschen, die ihre Bereitschaft dazu bereits signalisiert haben, wird auch die Bereitstellung von Pensionszimmern in Darmstadt vorbereitet sowie eine kurz- und mittelfristige Mobilisierung von Unterkünften in Gebäuden des ehemaligen städtischen Klinikums in Eberstadt. Alle Aufnahmen laufen unter Beachtung strenger Quarantäne- und Hygieneregeln. Wer selbst Menschen aus der Ukraine aufnehmen möchte, kann seine Bereitschaft dazu mit einer Mail an fluechtlinge@darmstadt.de hinterlegen. Hier wird von Seiten der Stadt die Aufnahme koordiniert.

Im Zuge der derzeitigen Anzahl von Schutzsuchenden aus der Ukraine, hauptsächlich Frauen, Kinder und ältere Menschen, weist die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf einen gesicherten Zugang ins Hilfesystem durch ukrainische Übersetzungen und Informationen zu Hilfen für Schwangere sowie Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt hin. Zur Information von ukrainischen Frauen und Kindern haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Unabhängige Beauftragte des Bundes für Fragen des sexuellen Missbrauchs eine Übersicht der Hilfsangebote in deutscher und ukrainischer Sprache herausgegeben. So gibt es unter anderem das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter Telefon 08000116016 oder www.hilfetelefon.de sowie das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch, Telefon 08002255530 und das Hilfetelefon Schwangere in Not, Telefon 08004040020 oder online auf www.schwanger-und-viele-fragen.de.

In den kommenden Tagen wird die Stadt weitere notwendige organisatorische Vorbereitungen abstimmen und hat zur koordinierten Organisation weiterer Hilfsmaßnahmen für die Ukraine und die Unterbringung von Flüchtlingen ein Spendenkonto unter Stadt Darmstadt  IBAN DE93 5085 0150 0000 5440 00  Stichwort “Spende Ukraine” eingerichtet.

(Text: Wissenschaftsstadt Darmstadt)

Stadt Wiesbaden
Der telefonische Service des Sozialdezernats geht in die Verlängerung und wird auch im Monat Mai zur Verfügung stehen: Montag bis Donnerstag sind die Kolleginnen und Kollegen unter Telefon 0611/318080 von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr zu erreichen, freitags von 10 bis 12 Uhr.
Zwar hat das Aufkommen der Anrufe im Vergleich zum Beginn der Kriegshandlungen in der Ukraine merklich nachgelassen, weswegen die Telefonzeiten insgesamt verkürzt wurden. Dennoch soll der Service den Bürgerinnen und Bürgern auch im Mai weiterhin zur Verfügung stehen. Die Hotline dient neben der Informationsweitergabe auch der Entlastung der Fachbereiche, die seit Wochen unter Hochdruck daran arbeiten, die geflüchteten Menschen so zügig wie möglich mit Leistungen zum Lebensunterhalt, Unterkunft und Aufenthaltstiteln zu versorgen. „Angesichts der inzwischen mehr als 3.300 Menschen, die in Wiesbaden angekommen sind und den laufend weiter ankommenden Menschen eine Mammutaufgabe“, betont Christoph Manjura, der sehr stolz ist auf die KollegInnen in den Ämtern. „Unsere Kolleginnen und Kollegen verdienen unseren größten Respekt und Wertschätzung“, so der Sozialdezernent.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger, die Menschen aus der Ukraine mit ihrem Engagement beim Ankommen in Wiesbaden unterstützen wollen, können sich per E-Mail an
ukraine-hilfe@wiesbaden.de wenden.

Das Sozialdezernat der Landeshauptstadt Wiesbaden stellt ab sofort ein direkt ausfüllbares Online-Formular zur Verfügung, dass auch direkt per E-Mail an das zuständige Amt verschickt werden kann (Link: https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft/migration-integration/content/ukraine.php).

Unabhängig davon steht das Sozialdezernat Menschen, die Fragen haben und unterstützen wollen, auch weiterhin per Mail zur Verfügung: Anfragen, die sich mit aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen befassen, können an die Ausländerbehörde unter der E-Mail-Adresse ukraine@wiesbaden.de gerichtet werden.

Menschen aus der Ukraine können sich in der Registrierungsstelle der Abteilung „Materielle und Soziale Leistungen für Geflüchtete“, Homburger Straße 29, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr kostenlos durch die mobilen Impfteams des Gesundheitsamtes der Stadt gegen das Coronavirus impfen lassen. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Erhältlich sind Impfungen mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)

Stadt Offenbach

Die Koordination der ehrenamtlichen Hilfe hat das Freiwilligenzentrum in Zusammenarbeit mit dem Referat Ehrenamt der Stadt Offenbach (Herr Manuel Dieter) übernommen. Bürgerinnen und Bürger, die helfen wollen oder Ideen für Hilfsangebote haben, können den Ehrenamtsbeauftragen Manuel Dieter oder das Freiwilligenzentrum Offenbach kontaktieren. Weitere Infos auf https://www.offenbach.de/leben-in-of/familie_soziales/buergerliches_engagement/ukraine-hilfe/subrubrik-ukraine-hilfe.php#SP-grouplist-7-1:4

Ehrenamtsbeauftragter Manuel Dieter, Stadt Offenbach am Main – Rathaus, Berliner Straße 100, 63065 Offenbach, Telefon: +49 (0) 69/8065-2624 , E-Mail: manuel.dieter@offenbach.de

Freiwilligenzentrum Offenbach, Domstraße 81, 63067 Offenbach, Tel: 069/82 36 70 39, E-Mail: info@fzof.de,  https://fzof.de/

(Text: PM Stadt Offenbach)

Landkreis Darmstadt-Dieburg

Um einen Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz zu erhalten, müssen sich die ukrainischen Menschen zuerst beim zuständigen Einwohnermeldeamt anmelden. „Die Online-Registrierung bei der Ausländerbehörde und die Anmeldung bei den Einwohnermeldeämtern der Kreiskommunen ermöglichen einen sicheren Aufenthaltstitel, den Zugang zu medizinischer Versorgung, zur Schule und dem Arbeitsmarkt“, ergänzt Landrat Klaus Peter Schellhaas. Weiterführende Informationen zum Aufenthaltstitel sowie der Link zur Online-Registrierung sind hier zu finden: https://www.ladadi.de/gesellschaft-soziales/migration-und-inklusion/aufenthalt.html

Potenzielle Gastgeberinnen und Gastgeber finden eine Ansprechperson bei der Servicestelle Zuwanderung & Flüchtlinge unter 06151/881-2586 (Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr) oder asyl@ladadi.de.

Auch jenseits von Geld- und Sachspenden können sich hilfsbereite Menschen engagieren, denn der Landkreis koordiniert und kanalisiert ebenso helfende Hände und Hilfsprojekte aller Art. Interessierte Gruppen, Vereine und Einzelpersonen melden sich bitte bei André Santner unter ehrenamt@ladadi.de bzw. Tel. 06151/881-1407.

Der Landkreis bündelt weitere Informationen zum Thema unter https://perspektive.ladadi.de/aktuelles/ukraine/

(Text: PM Landkreis Darmstadt-Dieburg)

Landkreis Groß-Gerau

Wegen des Kriegs in der Ukraine flüchten viele Menschen Richtung Westen. Sie kommen vermehrt nun auch im Kreis Groß-Gerau an: Zum Teil in kleinen Gruppen mit familiärem oder freundschaftlichem Anschluss in Deutschland; zum Teil in Bussen, die zunächst nach Gießen in die Erstaufnahmeeinrichtung geschickt werden. Von dort werden die Geflüchteten dann nach ihrer Registrierung wieder in die Landkreise verteilt.

Wer im Kreis Groß-Gerau bleibt, muss sich beim zuständigen Meldeamt registrieren und wird gebeten, der Ausländerbehörde in der Kreisverwaltung eine Ablichtung der Pässe, sowie die vollständigen Kontaktdaten per E-Mail ala@kreisgg.de  zukommen zu lassen. Nähere Informationen zur Ankunft von Menschen aus der Ukraine finden sich auf der Sonderseite der Kreis-Homepage unter www.kreisgg.de/ukraine.

Viele Geflüchtete werden mangels deutscher Sprachkenntnisse Unterstützung bei den behördlichen Angelegenheiten brauchen. Daher ist der Kreis dankbar für alle, die ukrainisch und/oder russisch sprechen und sich ehrenamtlich als Dolmetscher*in zur Verfügung stellen. Die Freiwilligen können sich bei Ivan Garofalo melden, der unter 06152 989-202 im Landratsamt erreichbar ist. Sie werden dann für den Moment in den bereits bestehenden Dolmetsch-Pool (dolmetsch-pool@kreisgg.de) des Kreises aufgenommen.

Wer Übersetzungshilfe benötigt, weil er Menschen aus der Ukraine bei sich aufgenommen hat, sollte sich an seine Wohnortgemeinde wenden. Von dort aus kann dann für bestimmte Aufgaben und Zeiten Hilfe aus dem Dolmetsch-Pool angefragt werden.

Die Kreisverwaltung startet nicht nur den Aufruf, sich als Übersetzungshelfer*in zu melden. Es gilt auch weiterhin ihre Bitte an die Bevölkerung, sich zu melden, wenn man Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung stellen kann. Dies ist per Mail an fluechtlinge@kreisgg.de möglich.

„Wir wissen noch nicht, wie viele Menschen tatsächlich zu uns kommen werden. Aber wir bereiten uns gut vor, um den Kriegsflüchtlingen zu helfen, die im Kreis Groß-Gerau landen“, betonen Landrat Thomas Will und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer. „Wir danken allen herzlich, die dabei ihre Hilfe anbieten und uns unterstützen.“

(Text: PM Kreis Groß-Gerau)

Kreis Bergstraße

Der Kreis Bergstraße hat weitere Aktivitäten und vorbereitende Maßnahmen bezüglich der Aufnahme und Integration von Menschen aus der Ukraine forciert. So wurde als Kontaktmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Bergstraße und auch für aus der Ukraine geflüchtete Menschen selbst eine „Ukraine-Hotline“ eingerichtet. Diese ist unter der Telefonnummer 06252 / 15 4199 von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr zu erreichen. „Über die Hotline geben wir erste Auskünfte zu häufig gestellten Fragen rund um diese Flüchtlingsthematik“, erklärt Landrat Christian Engelhardt. „Zudem werden hier Informationen darüber gegeben, an welche Stellen sich die im Kreis Bergstraße ankommenden Menschen aus der Ukraine mit ihren einzelnen Fragestellungen wenden können.“ Die Hotline sei mit Deutsch, Ukrainisch und Russisch sprechenden Ansprechpartnern besetzt.

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges sind mehr als zwei Millionen Menschen aus der Ukraine geflüchtet. Auch die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge, die sich im Kreis Bergstraße aufhalten beziehungsweise ankommen, nimmt stetig zu. Da allerdings keine Anmeldepflicht besteht, ist aktuell unklar, um wie viele Menschen es sich genau handelt. Diese Datenbasis ist allerdings unabdingbar, um bestmöglich die notwendigen Vorbereitungen für die Unterbringung, Versorgung, Beschulung etc. der Menschen aus der Ukraine treffen zu können. Die Kreisverwaltung bittet daher darum, dass sich die bisher noch nicht registrierten beziehungsweise neu ankommenden ukrainischen Staatsangehörigen beim Ausländer- und Migrationsamt registrieren lassen. Die Registrierung erfolgt ausschließlich elektronisch über die E-Mail-Adresse ukraine-am@kreis-bergstrasse.de. Es wird darum gebeten, in der E-Mail die jeweiligen Personalien, die aktuelle Meldeanschrift und gegebenenfalls weitere Kontaktdaten mitzuteilen sowie eine Kopie des jeweiligen Passes beizufügen.

Zusätzlich sollte eine Anmeldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt (beziehungsweise Bürgerbüro) erfolgen. Diese Anmeldung wird unter anderem benötigt, wenn ukrainische Geflüchtete hier ein Bankkonto eröffnen möchten, da die Banken hierzu die Vorlage eines biometrischen Passes und eine Anmeldebestätigung des Einwohnermeldesamtes verlangen.

Um einzelne Hilfs-Aktionen aus dem Kreis besser zu verzahnen und zu koordinieren, hat die Kreisverwaltung eine eigene facebook-Seite eingerichtet. Unter „Bergsträßer für die Ukraine“ (Nutzername: bergstraesserfuerdieukraine) können sich aktuelle und potentielle Helferinnen und Helfer austauschen, informieren und Wege eruieren, die einzelnen Initiativen zu unterstützen.

Hinsichtlich der Unterbringung der Geflüchteten sei es das Ziel der Kreisverwaltung, genuinen Wohnraum zu nutzen und Einquartierungen in Turnhallen etc. möglichst zu vermeiden. Damit dies gelingen könne, benötige die Verwaltung adäquate Räumlichkeiten: „Wer möglichen Wohnraum, der längerfristig für die Unterbringung von Geflüchteten genutzt werden kann, zur Verfügung stellen kann, der möge sich bitte bei uns melden“, so Engelhardt. „Gesucht werden vor allem Wohnungen und Wohnhäuser, aber auch größere Wohn- oder Hotel-Immobilien, die als Sammelunterkünfte hergerichtet werden können.“ Eine entsprechende Kontaktaufnahme sei per E-Mail an ukrainehilfe@kreis-bergstrasse.de möglich. Hier bitte möglichst die eigenen Kontaktdaten und genauere Angaben zum Wohnraum selbst – Wo befindet sich dieser? Wie groß ist die Wohnung/das Haus? Von wann bis wann stünde der Wohnraum zur Verfügung? – angeben.

(Text: PM Kreis Bergstraße)

Odenwaldkreis

Um dem Krieg in ihrem Land zu entkommen, flüchten derzeit viele Menschen aus der Ukraine. Noch ist unklar, wie viele von ihnen im Odenwaldkreis ankommen werden. Um den Ukrainerinnen und Ukrainern jedoch so schnell als möglich ein Dach über dem Kopf bieten zu können, können sich Bürgerinnen und Bürger, die Wohnraum bereitstellen möchten, per E-Mail an die Kreisverwaltung wenden. Alle Angebote werden unter der Adresse ukrainehilfe@odenwaldkreis.de gesammelt. Wichtig sind außer der Angabe der Kontaktdaten der Gastgeberinnen und Gastgeber auch Informationen über den Wohnraum selbst (Ort, Größe, Zeitraum, in dem er zur Verfügung steht).

Landrat Frank Matiaske und der Erste Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis danken allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich, die unter dem Krieg leidende Menschen in der Ukraine mit Hilfslieferungen und Spenden unterstützen sowie Flüchtlinge aufgenommen haben beziehungsweise aufnehmen wollen. „Die Hilfsbereitschaft der Odenwälderinnen und Odenwälder ist überwältigend“, so Matiaske und Grobeis. Um die Hilfe für im Odenwaldkreis ankommenden Flüchtlinge zu koordinieren, sind der Landrat und der Erste Kreisbeigeordnete in engem Austausch mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden.

(Text: PM Odenwaldkreis)

Hochtaunuskreis

Die humanitäre Hilfsaktion der Hochtaunus-Kliniken und des Hochtaunuskreises seit vergangener Woche ist ein voller Erfolg. Dem Spendenaufruf sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Landkreis gefolgt, und die Hilfsbereitschaft reißt nicht ab. Aus diesem Grund haben sich Klinik und Landkreis entschieden, die Hilfsaktion zu verlängern und den Bedarf der aktuell benötigten Waren angepasst.

„Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist überwältigend“, so Landrat Ulrich Krebs. „Durch Kontakte im Krisengebiet, wissen wir woran es fehlt und was genau benötigt wird,“ erklärt Krebs, der sich selbst persönlich dafür einsetzt, dass die gesammelten Warenspenden ihren Weg in bedürftige Hände finden.

Bedarf besteht an folgenden Warenspenden:
• Haltbare Nahrungsmittel (Nudeln, Reis, Konserven, Eiweißriegel, Schokolade, Kekse, Nüsse, Nudelsoßen im TetraPack oder Folie etc.)
• Babynahrung und Windeln
• Hygienebedarf (insb. Flüssigseife, Duschgels, Shampoo, Zahnpasta, Tampons, Damenbinden etc.)
• Waschpulver, Reinigungsmittel
• Neue (!) Damen- und Kinderunterwäsche
• Haarföhne, neue Kämme und Haarbürsten
• Hand- und Badetücher
• Schlafsäcke (möglichst einfarbig und dunkel)
• Kleines Spielzeug
• Süßigkeiten für Kinder (Schokoriegel, Gummibärchen)
• Besteck (Messer, Gabel, Löffel, kein Einweg!)
• Badelatschen/Badeschuhe

Auf dem Gelände des Impfzentrums in Bad Homburg v.d.H. (Am Grünen Weg 1 / ehemaliges Hewlett-Packard Gebäude) haben Klinik und Kreis eine Sammelstelle eingerichtet. Die Spenden werden auch in der kommenden Woche bis 18. März 2022 von 10 bis 18 Uhr entgegengenommen.

Die Hilfsbereitschaft der Bürger*innen aus dem Hochtaunuskreis für aus der Ukraine geflüchtete Menschen ist unverändert sehr hoch. Die Ausländerbehörde des Landratsamtes geht davon aus, dass sich inzwischen mindestens 300 ukrainische Staatsbürger*innen im Landkreis aufhalten. Bei weitem haben noch nicht alle eingereisten Menschen mit der zentralen Anlaufstelle der Ausländerbehörde des Landkreises (Telefon 06172/999-4994, oder per E-Mail: ukraine@hochtaunuskreis.de Kontakt aufgenommen.

Die Ausländerbehörde des Landratsamtes weist darauf hin, dass sich alle neu ankommenden ukrainischen Flüchtlinge, die (perspektivisch) Leistungen erhalten möchten und/oder sich länger in Deutschland aufhalten möchten, zunächst an die nächstgelegene Registrierungsmöglichkeit wenden müssen. Ab Donnerstag, 10. März, wird es jeden Montag und Donnerstag die Möglichkeit für ukrainische Flüchtlinge geben sich registrieren zu lassen. Ein Anspruch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz wird direkt im Anschluss geprüft. Wenn dieser besteht, kann direkt ein Vorschuss in Form von Bargeld an die hilfebedürftigen Menschen in Form von Bargeld ausgezahlt werden.

Um eine Bargeldleistung von der Ausländerbehörde des Landratsamtes erhalten zu können, ist allerdings zwingend eine Bescheinigung über die bereits erfolgte Anmeldung beim Einwohnermeldeamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vorzulegen, sowie ein maximal 24 Stunden alter Nachweis über einen negativen Coronatest.

Zum Registrierungstermin muss jeder Flüchtling selber erscheinen. Zudem ist bitte der jeweilige Pass mitzubringen, falls vorhanden. Bei einer Anspruchsberechtigung erhält die jeweilige Person zugleich einen Krankenhilfeschein, falls eine ärztliche Versorgung benötigt wird. Für die Registrierung und Auszahlung von Leistungen können sich die ukrainischen Flüchtlinge im Eingangsbereich des Jobcenters (Haus 5) ab sofort montags und donnerstags von 9 bis 15 Uhr einfinden.

Das Landratsamt ist weiterhin dankbar für jedes private Unterbringungsangebot für ukrainische Geflüchtete. Gemeldet werden können diese Angebote weiterhin an die Koordinierungsstelle „hochtaunuskreis-hilft“ unter der E-Mail-Adresse: hochtaunuskreis-hilft@hochtaunuskreis.de. Die Mitarbeiter*innen nehmen das Angebot auf, rufen umgehend zurück und klären alles Weitere. Fast 100 Wohnungen gingen bisher als Meldungen ein. „Wir sind dankbar für die vielen Angebote und wissen um die Solidarität der Hochtaunuskreis Bürgerinnen und Bürger. Danke, dass Sie uns helfen, den geflüchteten Menschen aus der Ukraine zu helfen“, erklären Landrat Ulrich Krebs und Kreisbeigeordnete Katrin Hechler.

Insbesondere Unterkünfte, in denen Flüchtlinge und Tiere gemeinsam unterkommen können, werden gesucht, denn zahlreiche Menschen haben ihre Flucht mit den Haustieren angetreten.

(Text: PM Hochtaunuskreis)