Wiesbaden: Sporthalle Biebrich und Hans-Jürgen Portmann-Halle sollen saniert werden

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(Symbolbild: Umit Yildirim auf Unsplash)

Ein großes Volumen haben die beiden Generalsanierungen, die der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden in seiner Sitzung auf den Weg gebracht hat.

Für die Sporthalle Biebrich sind insgesamt 8,4 Millionen Euro vorgesehen, für die Hans-Jürgen Portmann-Halle in Breckenheim sogar 9,5 Millionen. Allerdings muss die Stadt die Kosten voraussichtlich nicht alleine tragen. Die Sanierung in Biebrich soll durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit insgesamt 3 Millionen Euro gefördert werden.

Nach dem Magistrat werden die Vorlagen jetzt in den zuständigen Ortsbeiräten diskutiert, bevor der Magistrat die Vorlagen ein weites Mal auf der Tagesordnung hat. Stimmt er zu, beraten anschließend die Ausschüsse. Die Entscheidung trifft letztlich die Stadtverordnetenversammlung. Es sind also noch einige Hürden zu nehmen, bevor die Baumaßnahmen tatsächlich beschlossen sind. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende ist trotzdem zuversichtlich: „Es ist bekannt, dass in unserem Land zahlreiche Hallen abgängig sind. Die Landeshauptstadt Wiesbaden bildet da keine Ausnahme. Gleichzeitig steht die öffentliche Hand in der Pflicht, den Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Schulsportunterricht attraktive und sichere Möglichkeiten zur Ausübung ihres Sports anzubieten. Darin sind sich die politischen Kräfte unserer Stadt einig. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass das Stadtparlament die Beschlüsse schließlich auf den Weg bringt. Ein erster wichtiger Schritt wurde durch den Magistrat jetzt gemacht.“

Durch die Investitionen wird der Sportbetrieb langfristig gesichert und im Falle der Hans-Jürgen- Portmann-Halle auch der Kulturbetrieb weitestgehend wieder ermöglicht. Für die Zeit der Sanierung ist jedoch mit Einschränkungen zu rechnen. Die Sporthalle Biebrich muss während der aktuell geplanten Sanierungszeit zwischen dem zweiten Quartal 2023 und Ende 2024 komplett gesperrt werden. Der Grund dafür liegt in der notwendigen umfangreichen Schadstoffsanierung, so dass dort kein Sportbetrieb stattfinden kann. Dagegen findet die Sanierung der Hans-Jürgen Portmann-Halle in mehreren Bauabschnitten statt, so dass zwischenzeitlich immer wieder Sport getrieben werden kann. Das Sportamt ist in enger Absprache mit den Nutzerinnen und Nutzern bestrebt, die Einschränkungen für Schule, Vereine und andere Nutzergruppen so gering wie möglich zu halten.

„Die jüngst wiedereröffnete Sporthalle Schelmengraben zeigt, dass sich das Warten lohnen wird. Ich bin mir sicher, dass die beiden Hallen dieser und auch zukünftigen Generationen eine hervorragende Möglichkeit bieten werden, etwas für Fitness, Teamgeist und Gesundheit zu tun“, so Mende abschließend.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)