Frankfurt: Verdächtiges Ansprechen von Kindern

186
(Symbolfoto: JonasAugustin auf unsplash)

In jüngster Vergangenheit kam es in vier Fällen zu einem sogenannten verdächtigen Ansprechen von Kindern. Die Sachverhalte ereigneten sich in verschiedenen Stadtteilen in Frankfurt am Main. Die Polizei nimmt die Vorfälle ernst und geht den Hinweisen konsequent nach.

In vier Fällen, die sich am 4., 5. und 11. Mai in Ginnheim, Eschersheim sowie Seckbach zugetragen haben sollen, soll jeweils eine bislang unbekannte Person Kinder (Mädchen wie auch Jungs im Alter von 7 bis 11 Jahren) auf dem Weg von oder zur Schule angesprochen haben. Sowohl die Tatbegehungsweisen als auch die Personenbeschreibungen unterscheiden sich dabei in allen Fällen. Bei zwei Vorfällen soll der Verdächtige dabei mit einem Auto vor Ort gewesen sein und die betroffenen Kinder auch aus diesem heraus angesprochen haben. Keines der betroffenen Kinder ist darauf eingegangen, sondern hat seinen Weg fortgesetzt. In einem Fall soll ein Unbekannter eine 7-Jährige in einem Bus angesprochen haben.

In der Schule oder zu Hause angekommen, berichteten die Betroffenen den Lehrern bzw. den Eltern von ihrem Erlebten, woraufhin die Polizei verständigt wurde. Zu keinem der Vorfälle liegen der Polizei bislang Hinweise auf einen Tatverdächtigen oder auf unterschiedliche Tatverdächtige vor. Allen Fällen ist gemein, dass es ein Mann gewesen sein soll, der in Erscheinung getreten ist.

Die Personenbeschreibungen unterscheiden sich jedoch sehr deutlich voneinander, sowohl bei der Altersangabe als auch im äußeren Erscheinungsbild – und auch bei den Beschreibungen zu den Fahrzeugen: einmal schwarzer BMW SUV, einmal grauer Mercedes C-Klasse. Somit wird zwischen den einzelnen Vorfällen aktuell kein Zusammenhang gesehen. Die Kriminalpolizei nimmt alle Hinweise sehr ernst und versucht, weitere Ermittlungsansätze zu erlangen.

Gleichzeitig werden von Seiten der Polizei Maßnahmen umgesetzt, bei denen die Polizei – u. a. an den Schulen bzw. im entsprechenden Umfeld – präsent und jederzeit ansprechbar ist. Zudem werden die Jugendkoordinatoren der Frankfurter Polizei im Rahmen der Präventionsarbeit die betroffenen Schulen aufsuchen, um als Ansprechpartner zu fungieren und Informationen weiterzugeben. Dabei finden auch die Sorgen betroffener Eltern oder Verantwortlicher Berücksichtigung; die Polizei gibt ferner entsprechende Verhaltenstipps und Empfehlungen.

(Text: Polizei Frankfurt)