IDAHOBITA in Frankfurt: Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg lädt zum Gedenken am „Frankfurter Engel“

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(Symbolfoto: nancydowd auf Pixabay)

1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Seither findet weltweit am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellenfeindlichkeit statt – kurz IDAHOBITA.

Aus diesem Anlass wird Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg am Dienstag, 17. Mai, um 12 Uhr gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Feldmann am Römer die Regenbogenfahne hissen. Um 17 Uhr lädt Eskandari-Grünberg zusammen mit der Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen im Amt für multikulturelle Angelegenheiten zu einer Gedenkveranstaltung am „Frankfurter Engel“ ein.

Bereits um 16.15 Uhr startet an diesem Tag die Demonstration „Mehr Schutz für queere Menschen“ der AIDS-Hilfe Frankfurt und der Regenbogen-Crew vom Römerberg in Richtung Klaus-Mann-Platz, wo das Mahnmal zur Homosexuellenverfolgung seit 1994 steht. Der Schwerpunkt der Veranstaltung am Frankfurter Engel ist in diesem Jahr „Nicht-Binarität“. Anja*Max Schneider, Autor:in der Broschüre „Nicht-Binarität – Eine Einführung“, wird über Gewalt gegen nicht-binäre Menschen sprechen.

Die Dragqueen Electra Pain war im März an der Konstablerwache auf offener Straße attackiert worden. „Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass Diskriminierung und Gewalt aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechteridentität zum Alltag vieler Frankfurter*innen gehören“, sagt Diversitätsdezernentin
Eskandari-Grünberg. „Sie brauchen uns als Verbündete, die ihnen in schwierigen Situationen zur Seite stehen und die sich sichtbar für Vielfalt und Akzeptanz stark machen.“

Zu den einzelnen Terminen ist keine Anmeldung notwendig. Abstand- und Hygieneregelungen werden vor Ort umgesetzt.

(Text: PM Stadt Frankfurt)