Wiesbaden: Berufsinfomesse „Was geht? – Perspektiven für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte“

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Wiesbaden (Foto: Marcus Surges auf Pixabay)

Am Donnerstag, 2. Juni, findet zum vierten Mal die Berufsinfomesse „Was geht? – Perspektiven für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte“ in Wiesbaden statt. Die Veranstaltung richtet sich neben Migrantinnen und Migranten auch an Ehrenamtliche und Hauptamtliche, die Menschen mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung begleiten und unterstützen.

Veranstaltungsort ist in diesem Jahr wieder das Rathaus. Dort haben im ersten Stock von 16 bis 19 Uhr Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich ausführlich zu den Themen Freiwilligendienste, Praktika, Ausbildung, Studium und Beruf zu informieren. An rund 25 Tischen stehen Expertinnen und Experten aus der Region als Ansprechpartner zur Verfügung. Dort können sie Fragen stellen, erhalten Auskunft zu den Beschäftigungsmöglichkeiten der jeweiligen Stellen und Organisationen und werden dabei kompetent beraten.

Die Berufsinfomesse zielt vor allem auf Besucherinnen und Besucher ab, die sprachlich schon heute oder in mindestens absehbarer Zeit in der Lage sind, ein Praktikum, eine berufliche Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Besucherinnen und Besucher, die diese sprachliche Qualifizierung (Deutschkenntnisse gemäß dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen B1 oder besser) noch nicht erreicht haben, kann sie jedoch eine erste Orientierung zu Notwendigkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven geben.

Veranstaltet wird die Berufsinfomesse wieder vom Netzwerk “Gemeinsam in Wiesbaden”, einem der beiden Integrationspreisträger der Landeshauptstadt Wiesbaden aus dem Jahr 2020, in Kooperation mit der Integrationsabteilung im Amt für Zuwanderung und Integration und dem kommunalen WIR-Vielfaltszentrum. Als neuer Kooperationspartner unterstützt in diesem Jahr der Ausländerbeirat Wiesbaden die Veranstaltung. Die Kooperationspartner werden bei der Messe ebenso vertreten sein wie das Netzwerk selbst, das dort über seine Paten- und Mentoren-Projekte informieren wird.

Schwer, Anschluss nicht zu verpassen

„In Zeiten der Einschränkungen der letzten beiden Jahren hatten und haben es oft gerade viele junge Menschen mit Migrationsgeschichte schwer, den Anschluss nicht zu verpassen“ sagt Stadtrat und Dezernent für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration, Christoph Manjura, der die Infomesse wieder persönlich besuchen wird. Er freut sich, dass auch und gerade diese Gruppe mit der Berufsinfomesse eine Gelegenheit bekommt, sich umfassend und zugleich einfach über ein breites Angebot zu informieren. „Wir begrüßen es sehr, wenn allen Zugewanderten ungeachtet ihrer Aufenthaltsdauer berufliche Perspektiven eröffnet werden, die natürlich passend und tragfähig sein müssen. Eine umfassende Beratung ist da essenziell, damit man realistisch die eigene Zukunft planen kann.“

Dass mit jedem Jahr weitere Austellerinnen und Aussteller zur Infomesse dazukommen und somit das Spektrum der Angebote erweitern, zeige zudem, dass es einen großen wechselseitigen Bedarf gebe, so Christoph Manjura weiter.

Der Besuch der Infomesse ist kostenfrei, auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jedoch ist während des Besuchs im Rathaus das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske vorgeschrieben.

Weitere Informationen zu dieser und künftigen geplanten Veranstaltungen des Netzwerkes Gemeinsam in Wiesbaden sind über die Internetseite www.gemeinsam-in-wiesbaden.de abrufbar.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)