Wiesbaden: Streife bespuckt und gekratzt

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(Symbolbild: Jonas Augustin auf Unsplash)

Am heutigen Freitagmorgen (27.) leistete ein sich zunächst streitendes Pärchen im Verlauf des folgenden Polizeieinsatzes in Wiesbaden Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und kratzte Einsatzkräfte, spuckte nach diesen und versuchte sie mit Tritten zu verletzten.

Gegen 5.40 Uhr wurde zunächst aus dem Bereich Friedrichstraße, Neugasse ein sich streitendes Pärchen gemeldet. Im weiteren Verlauf traf dann eine Streife in der Luisenstraße auf die mutmaßlich beschriebenen Personen. Es handelte sich um eine 44-jährige Frau und einen 38-jährigen Mann. Beide waren augenscheinlich alkoholisiert und der Mann hatte eine größere Schnittwunde am Kopf. Während des nun folgenden Polizeieinsatzes soll die Frau Einsatzkräfte bespuckt, gekratzt und nach diesen getreten haben. Der Mann trat ebenfalls nach den Streifen, spukte nach diesen und schrie lauthals, dass er an HIV erkrankt sei. Um die Wunde des Mannes zu versorgen, wurde dieser in ein Krankenhaus eingeliefert.

Im Rahmen des Einsatzes ergaben sich Hinweise, das sich der Mann durch das Schlagen seines Kopfes gegen eine Schaufensterscheibe selbst verletzt hatte. An der Anschrift “Kirchenreulchen” konnte ein entsprechend beschädigtes Schaufenster festgestellt werden. Bei beiden Personen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Entsprechenden Strafanzeigen wegen der Sachbeschädigung und den Widerstandshandlungen wurden gefertigt.

(Text: PM Polizei Westhessen)