Ukraine-Krisenstab Darmstadt: Hilfslieferung des Bauvereins gestartet

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Hilfsgüter für Darmstadts Partnerstadt Uzhhorod: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bauverein AG beim Beladen des Sattelzugs. (Foto: Andreas Kelm)

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Krieg gegen die Ukraine hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 1. Juni, weiter mit den beiden Themenfeldern Unterbringung von Geflüchteten und Unterstützung der Darmstädter Partnerstadt Uzhhorod in der aktuellen Krisensituation beschäftigt.

Wie die AG „Unterbringung“ berichtet, ist die Zahl der in Darmstadt offiziell registrierten Schutzsuchenden weiter zurückgegangen. Aktuell sind 1491 Schutzsuchende aus der Ukraine offiziell in Darmstadt registriert, das sind 19 Personen weniger als bei der letzten Erfassung. Von den Geflüchteten sind momentan 480 Personen in Hotels, 85 vom Amt für Soziales und Prävention in private Haushalte vermittelt und 586 bei Freunden, Familie oder Bekannten untergebracht. Die Zahl der geflüchteten Menschen, die bereits eine eigene Wohnung in Darmstadt gefunden haben, hat sich weiter erhöht, auf nun 340. Für diese Woche hat das Land Hessen weitere 19 Personen zur Unterbringung in Darmstadt angekündigt, die direkt in den von der Wissenschaftsstadt angemieteten Hotels untergebracht werden können.

Aufgrund des in den letzten Wochen deutlich zurückgehenden Zuzugs von Schutzsuchenden aus der Ukraine, wurde auf Beschluss des Krisenstabes der Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits begonnen, die eingerichtete Notunterkunft in der Alsfelder Straße zurückzubauen. Die Arbeiten dazu verlaufen planmäßig so dass die Sporthalle nach dem Pfingstwochenende wieder als solche genutzt werden kann.

Auch der Hilfstransport mit sieben Paletten Lebensmitteln, Hygieneartikeln, zwei Krankenhausbetten, mehreren Rollstühlen, Krücken und Rollatoren, organisiert durch die große Spendenaktion der bauverein AG zur Unterstützung von Darmstadts Partnerstadt Uzhhorod, konnte wie geplant am Dienstag, 31. Mai, Richtung Uzhhorod aufbrechen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauvereins haben gespendet, über 200 Umzugskartons mit Lebensmitteln gepackt und gestern gemeinsam den Schwerlasttransport beladen. Der Bauverein hat hier eine schnelle, herzerwärmende und sehr effiziente Hilfslieferung bereitgestellt. Dafür gilt ihnen unser aller Dank“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)