Frankfurt: Das – nicht ganz – täglich Brot der Stadtpolizei

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Sichergestellte Gegenstände in einem Kiosk in Niederrad. (Foto: Stadt Frankfurt am Main)

Prostitution, Besitz von Drogen und viel Geld

Die Stadtpolizei des Ordnungsamtes hat am Montag, 30. Mai, in den Räumen eines Hotels in Bockenheim einen 31-jährigen Kolumbianer kontrolliert. Er stand im Verdacht, als Asylbewerber in den Räumen des Hotels sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt anzubieten. Dies konnte bei der Kontrolle in einem der Hotelzimmer bestätigt werden. Darüber hinaus fanden die Stadtpolizisten 33,6 Gramm Marihuana, zwei Fläschchen einer Vergnügungsdroge (Poppers) sowie über 6.000 Euro Bargeld, die dem Mann zugeordnet werden konnten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln, des Inverkehrbringens bedenklicher Arzneimittel sowie Sozialleistungsbetruges eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahme wurde er vor Ort entlassen.

Kautabak, Plagiate und Potenzmittel

Auf Hinweis kontrollierte die Stadtpolizei, ebenfalls am Montag, 30. Mai, einen Kiosk in Niederrad. Hier bestand der Verdacht der Abgabe von sogenanntes Snus-Tabak, einer kautabakähnlichen Substanz zum Lutschen, deren Abgabe in Deutschland verboten ist. Der Verantwortliche im Kiosk bestritt die Abgabe von Snus-Takab und stimmte einer Überprüfung der Räumlichkeiten zu. Im Bereich der Theke und in einem Lagerraum konnten die Bediensteten 270 Päckchen mit jeweils zehn bis zwölf Einzeleinheiten Snus-Tabak sicherstellen. Zudem wurden 184 Tabletten mit dem Wirkstoff Sildenafil sowie 413 Einheiten Kamagra Oral Jelly, beides Potenzmittel, wobei zumindest Kamagra in Deutschland nicht zugelassen ist, aufgefunden. Darüber hinaus wurden 16 neue und verpackte Ray-Ban-Sonnenbrillen sowie drei Apple Airpod III mit identischer Seriennummer (vermutlich Plagiate) und zehn bereits registrierte und freigeschaltete Prepaid-Mobilfunkkarten aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen hierzu laufen.

(Text: PM Stadt Frankfurt)