Darmstadt: Neugestaltung der Grünflächen an der alten Gefängnismauer

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(Symbolfoto: Caniceus auf Pixabay)

Das Grünflächenamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt im Juli mit den Arbeiten an einem Teilabschnitt der Erich-Ollenhauer-Promenade. Nachdem die TU Darmstadt die alte Gefängnismauer saniert hat, soll nun die Vegetationsfläche neugestaltet werden.

Dazu sagt Umwelt- und Grünflächendezernent Michael Kolmer: „Ziel ist es, nach der gelungenen Sanierung, das Mauerwerk optisch noch besser zur Geltung zu bringen und die Vegetationsfläche neu zu gestalten. Der dichte Bewuchs an Sträuchern verdeckte die alte Natursteinmauer und verkleinerte die Freifläche optisch. Der Plan des Grünflächenamtes sieht nun vor, die Mauer wieder freizulegen und die Vegetationsflächen mit artenreichen Stauden und Blumenzwiebeln zu bepflanzen. Bei der Auswahl der Pflanzensorten war es uns auch wichtig, auf Insektenfreundlichkeit zu achten.“

Nach der Rodung der Sträucher – es werden jedoch ein schöner Gewürzstrauch und ein imposanter Schneeball stehenbleiben – wird der Oberboden etwa 20 bis 30 Zentimeter ausgekoffert. Da der Oberboden stark durchwurzelt ist, eignet er sich nicht als Basis für eine neue Pflanzung. Im Bereich der Bäume wird dabei ein Saugbagger zum Einsatz kommen, damit die Wurzeln durch die Bodenarbeiten keinen Schaden nehmen.

Die Vegetationsflächen werden dann im Spätsommer/Herbst mit einem artenreichen Stauden- und Blumenzwiebelsortiment bepflanzt. Die Staudenliste reicht von „A“ wie Aster bis „V“ wie Verbascum (Königskerze). Um eine unkomplizierte Pflege zu gewährleisten, müssen die Pflanzen robust und für den Standort geeignet sein. Gehölze wie Felsenbirne und Frühlings-Duftblüte ergänzen die Staudengräser-Mischung und werden locker auf der Fläche verteilt.

Da für die Rodungs- und Erdarbeiten schwere Maschinen zum Einsatz kommen, wird der Fußweg für die Dauer der Garten- und Landschaftsbauarbeiten vom 12. bis voraussichtlich 26. Juli gesperrt. Die Sperrung beginnt an der Merckstraße und reicht bis zum Ende der historischen Mauer.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)