Ein naturbelassener Pumptrack für Eberstadt

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Symbolbild Pumptrack (Foto: FatboySlimBiBi auf Pixabay)

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung den Bau einer Pumptrack-Anlage nahe dem Mühltalbad in Eberstadt beschlossen.

Im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum Bürgerhaushalt 2.0 hatte der Vorschlag der Bürgerinitiative „Ein Pumptrack für Eberstadt“, eine entsprechende Anlage in Eberstadt umzusetzen, eine breite Unterstützung gefunden und wird nun schon wenige Monate später realisiert. Vorausgegangen waren die Grundsatzbeschlüsse des Magistrates und der Stadtverordnetenversammlung für die Aufnahme von Planungen am ausgewählten Standort bereits im März. Zuvor wurden verschiedene Standorte für eine mögliche Realisierung geprüft und abgewogen.

Die Planung der Anlage fand in enger Abstimmung zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative statt. Für die fachliche Begleitung und Durchführung des Baus wurde die Firma Shapetastic-Crew beauftragt, die bereits eine große fachliche Expertise beim Bau von Pumptrack-Anlagen vorweisen kann.

Nach erfolgreichem Abschluss einer Kinder- und Jugendbeteiligung durch das Jugendamt und Shapetastic zur bedarfsgerechten Planung und Umsetzung, konnten die weiteren Schritte schnell in die Wege geleitet werden, sodass voraussichtlich im September 2022 mit dem Bau begonnen werden kann.

Bürgermeisterin Barbara Akdeniz freut sich über die gelungene Beteiligung und ein tolles Ergebnis für Kinder, Jugendliche und alle anderen radbegeisterten Menschen: „Die Entwicklung der Pumptrack-Anlage in Eberstadt ist ein sehr schönes Beispiel für eine gelungene Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Ich freue mich, dass mit der naturbelassenen Bahn eine Anlage entsteht, die den Wünschen der Kinder und Jugendlichen gerecht wird und sich gleichzeitig sehr gut in das umliegende Gelände einfügt. Ich bin überzeugt, dass die neue Anlage in Eberstadt einen sehr guten Zulauf von Kindern und Jugendlichen haben wird. Gleichzeitig werden mit Anliegern der Fläche weiterhin Gespräche geführt, so dass die Anlage baulich auch auf die Bedarfe beispielsweise der Weingärten eingeht.“

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)