Ferienlernprogramme: 15.000 Kinder und Jugendliche nutzen freiwillige Angebote

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(Symbolbild: Jessica Lewis auf Unsplash)

Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien wieder die Möglichkeit, an einem der zahlreichen Ferienlernprogramme des Landes und seiner Kooperationspartner teilzunehmen und sich auf die nächste Jahrgangsstufe vorzubereiten.

Kurz vor dem Start hat Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz in Wiesbaden einen Ausblick gegeben: „Auch das kommende Schuljahr wird ganz im Zeichen des Aufholens verpassten Lernstoffs stehen. Deshalb gibt es in den Sommerferien im Rahmen unseres Löwenstark-Aufholprogramms wieder vielfältige Förderprojekte, die unsere Schülerinnen und Schüler unterstützen, mit frischer Energie ins neue Schuljahr zu starten.“

Zu den Ferienangeboten, für die sich hessenweit rund 15.000 Schülerinnen und Schüler angemeldet haben, zählen unter anderem:

Lerncamps: Wie in den Osterferien bieten Schulen wieder Lerncamps zur Kompensation von Lernrückständen an. An mindestens drei Tagen findet eine individuelle Förderung in den Kernfächern statt.

Schwimmkurse und -gutscheine: Das Land bietet in Kooperation mit der DLRG und dem Hessischen Schwimm-Verband wie schon im Vorjahr kostenfreie Schwimmkurse für Kinder an. Zudem sollen voraussichtlich bis Ferienende Schwimmgutscheine in Höhe von 75 Euro an bedürftige Schülerinnen und Schüler verteilt werden.

Sprachförderung: Spezielle Sprachförderung erhalten Schülerinnen und Schüler im „Deutschsommer – Ferien, die schlau machen!“. Drittklässlerinnen und Drittklässler mit Deutschförderbedarf profitieren von einem mehrwöchigen Ferienangebot, das Sprachunterricht in Kleingruppen mit theaterpädagogischen Elementen und Freizeitaktivitäten verbindet.

Digitales Lernen: Eine weitere Möglichkeit, die Lernrückstände der Schülerinnen und Schüler zu kompensieren, bietet die Onlineplattform Ferdi II. Sie kommt an Grundschulen zum Einsatz und ermöglicht die digitale Erfassung von Lernrückständen im Lesen, Schreiben und Rechnen.

„Der Großteil des verpassten Lernstoffs wird im Unterricht und im Rahmen des Ganztags aufgeholt“, unterstrich Lorz. Trotzdem sei das Interesse an den Ferienprogrammen des Landes auch in diesem Jahr groß. „Das zeigt, dass bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie noch ein gutes Stück Weg vor uns liegt. Ich bin den teilnehmenden Schulen und unseren Kooperationspartnern sehr dankbar für den Beitrag, den sie in den Ferien leisten“, hielt der Minister abschließend fest.

(Text: PM Hessisches Kultusministerium)