Neun Verletzte bei fünf Unfällen auf der A 3 bei Wiesbaden

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(Symbolfoto: hpgruesen auf Pixabay)

Am Sonntag (24.) kam es auf der A3 bei Wiesbaden in kurzer Zeit zu fünf Verkehrsunfällen mit insgesamt neun Verletzten.

Zuerst krachte es im dichten Verkehr hinter der Rastanlage Medenbach in Richtung Frankfurt. Ein Mercedes war auf einen Peugeot aufgefahren, die beiden Insassen des Peugeot wurden dabei verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Bergungsarbeiten mussten die Beamten einen ähnlichen Unfall auf der Gegenseite der Autobahn beobachten. Dort war auf der linken Fahrspur ein BMW gegen das Heck eines Citroen gefahren. Im Citroen wurde eine Mitfahrerin verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Nur circa 200 Meter entfernt kam es zu einem weiteren Unfall wegen eines medizinischen Notfalls. Hier landete sogar der Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn, der Verletzte konnte aber letztendlich mit dem Rettungswagen transportiert werden.

Kurz darauf ereilte der nächste Notruf die Autobahnpolizei. An der Anschlussstelle Niedernhausen in Richtung Frankfurt war es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos gekommen. Hier war ein PKW auf einen weiteren aufgefahren und hatte diesen auf einen dritten aufgeschoben. Die Fahrerin des Autos in der Mitte wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 16 Uhr kam es schließlich erneut zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos auf der A3, diesmal wieder auf der linken Fahrspur zwischen dem Wiesbadener Kreuz und Niedernhausen. Hierbei wurden insgesamt vier Menschen verletzt und in die umliegenden Krankenhäuser verteilt. Gegen 18:30 Uhr konnte die letzte Unfallstelle wieder freigegeben werden. Der gesamte Sachschaden der fünf Unfälle wird auf mindestens 80.000 EUR geschätzt.

Die Autobahnpolizei erinnert aus diesem Anlass daran, immer auf den Abstand zum Vorausfahrenden zu achten. Nicht nur bei hohen Geschwindigkeiten, sondern auch im dichten oder stockenden Verkehr birgt ein zu geringer Abstand eine hohe Unfallgefahr.

(Text: PM Polizei Westhessen)