Frankfurt-Bahnhofsviertel: Festnahme nach Hausfriedensbruch

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(Symbolfoto: cocoparisienne auf Pixabay)

Am gestrigen Sonntag (31.) gegen 22.25 Uhr, erhielt die Besatzung eines Funkstreifenwagens den Auftrag, in die Münchener Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel zu fahren, da dort eine angeblich betrunkene Person eine Pension nicht verlassen wolle.

Vor Ort eingetroffen, ließ sich der besagte 45-Jährige widerstandslos ins Freie begleiten. Beim Besteigen des Funkstreifenwagens machte er jedoch kehrt und rannte zurück in Richtung der Pension. Als er angehalten werden sollte, schlug und trat er um sich. Auf Grund der enormen Kraft des 45-Jährigen und dem Umstand, dass sich bereits circa 20 Personen am Ereignisort versammelt hatten, wurde Unterstützung angefordert. Gemeinsam gelang es dann, den Mann zu fixieren und ihm Handfesseln anzulegen. Der 45-Jährige erlitt dabei eine Prellung an der Stirn und eine blutende Nase, ein Beamter erlitt eine Knieprellung und konnte den Dienst nicht fortsetzen. Eine Hinzuziehung eines Rettungswagens wurde durch den 45-Jährigen abgelehnt.

Der Mann wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Er wird sich wegen Widerstands, Körperverletzung, Verstoßes gegen das Asylgesetz und Hausfriedensbruch zu verantworten haben.

(Text: PM Polizei Frankfurt)