Asklepios Klinik Langen spendet 2.000 Euro für das KinderPalliativTeam Südhessen

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Scheckübergabe an der Asklepios Klinik Langen (v.l.): Andrea Beckmann, Pressesprecherin und Leitung Fundraising des KinderPalliativTeams Südhessen Juliane Wolff, Presse-& Öffentlichkeitsarbeit Asklepios Klink Langen Sibel Oguz, Assistenzärztin, Anja Bukvarevic, Assistentin und Dr. Alexander Buia, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie der Asklepios Klinik Langen. (Foto: Asklepios Klinik Langen)

Überreicht wurde der Scheck über 2.000 Euro von Dr. Alexander Buia, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie an  Andrea Beckmann, Pressesprecherin und Leitung Fundraising des KinderPalliativTeams Südhessen. Das Team von Dr. Buia, hatte die Gelder anlässlich der 17. Rhein-Main Tagung für Minimal-Invasive Chirurgie gesammelt. Die Asklepios Klinik Langen verzichtete für den guten Zweck auf eine Kongressgebühr der Teilnehmer und bat stattdessen um eine freiwillige Spende für das KinderPalliativTeam Südhessen.

„Wir freuen uns sehr, dass so viele Teilnehmer unserer Bitte nachgekommen sind und eine Spende entrichtet haben“, so Dr. Buia. Das KinderPalliativTeam, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, war auf dem Kongress mit einem Stand vertreten Das Team hat das Forum genutzt, um kräftig für die eigene Sache zu werben und den Bekanntheitsgrad der gemeinnützigen Einrichtung und deren wertvolle Arbeit erhöhen. Das KinderPalliativTeam Südhessen macht es Familien mit unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen möglich, die verbleibende Zeit gemeinsam zu Hause verbringen zu können. Das Team betreut derzeit pro Jahr rund 120 schwerstkranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. Hierbei stehen natürlich die kleinen Patienten im Vordergrund, doch benötigen auch deren Familien eine besondere Betreuung. Die Betreuung von unheilbar kranken Kindern ist für viele Familien eine enorme Belastung und Zerreißprobe.

„Leider halten viele Partnerschaften diese enorme Belastung nicht aus und die Scheidungsrate nach dem Verlust eines Kindes liegt bei circa 75 Prozent. Daher möchten wir auch den Eltern und Geschwistern schwerstkranker Kinder die notwendige psychologische Unterstützung zukommen lassen, die sie benötigen. Hierfür haben wir z. B. mittlerweile eine Psychologin in Vollzeit angestellt, die Familien in Krisensituationen sofort betreuen kann. Diese Stelle finanzieren wir ausschließlich durch Spenden. Daher freuen wir uns sehr über Spenden wie die der Asklepios Klinik Langen, mit denen wir dieses Angebot sichern können“, so Andrea Beckmann.

(Text: PM Asklepios Klinik Langen)