Frankfurt: Anhaltende Hitze bedroht städtische Weiher

113
Symbobild Weiher (Foto: dendoktoor auf Pixabay)

Grünflächenamt erneuert Wasser und nutzt das alte zur Bewässerung

Anhaltende Trockenheit und ausbleibender Regen der vergangenen Monate haben die Vegetation in den Grünanlagen gezeichnet. Brauner, stacheliger Rasen, welke Stauden und Laubbäume, die sich nach und nach braun färben. Das Grünflächenamt wässert bereits seit Wochen die Rasenflächen nicht mehr mit Trinkwasser. Nur an einigen Stellen wie etwa entlang des Mainufers werden Rasenflächen mit Brauchwasser beregnet.

Nun drohen jedoch die städtischen Weiher zu kippen. „Das ist eine ernste Situation für die Weiher in der Stadt“, sagt Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Durch die aufgewärmte Wassertemperatur bilden sich Blaualgen und die in den Weihern befindliche Flora und Fauna ist stark gefährdet. Wir müssen frisches Wasser in die Weiher geben, damit Fische und andere Lebewesen überleben.“

Aus dem besonders betroffenen Holzhausenpark-Weiher und dem Albert-Mangelsdorff-Weiher wird nun ein Teil des Wassers entnommen und durch Frischwasser ersetzt. Damit das „alte” Wasser nicht ungenutzt in der Kanalisation verschwindet, wird es in den nächsten Tagen auf die umliegenden Rasenflächen verteilt. So findet es seinen natürlichen Weg zurück in den ökologischen Kreislauf.  Für die Befüllung muss Trinkwasser genutzt werden, um die für die Weiher notwendigen Wasserqualität wiederherzustellen.

(Text: PM Stadt Frankfurt)