Land unterstützt Digitalisierung in ambulanter medizinischer und pflegerischer Versorgung

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(Symbolbild: Patty Brito auf Unsplash)

Hessen fördert gezielt ambulante Pflegedienste, Geburtshäuser, freiberuflich tätige Hebammen und niedergelassene Ärzt*innen, Zahnärzt*innen sowie Psychotherapeut*innen mit bis zu 6.000 Euro bei der Anschaffung von Hard- und Software und unterstützt so die Digitalisierung im ambulanten Bereich.

„Die Mittel können auf vielfältige Art für notwendige Ausgaben eingesetzt werden. So profitieren die Patient*innen beispielsweise von digitalen Angeboten wie Online-Terminvergaben, Videosprechstunden und Apps auf Rezept. Und wir helfen den Leistungserbringer*innen, sich zukunftssicher aufzustellen und eine qualitativ hochwertige und zeitgemäße medizinische und pflegerische Versorgung anzubieten“, sagt Anne Janz, Staatssekretärin im Sozial- und Integrationsministerium.

„Wir freuen uns, diese Förderung in einer Höhe von 1,1 Millionen Euro aus dem Digitalhaushalt im Jahr 2022 unterstützen zu können. Die Digitalisierung des Gesundheitsbereichs bietet enorme Potentiale für eine flächendeckende, leistungsstarke Versorgung, die wir zum Wohle der Patientinnen und Patienten nutzen sollten“, fügt Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hinzu.

Interessenten sollten bereits jetzt ihre Anträge vorbereiten

Bewerbungen zur Förderung können ab 12. Oktober für 48 Stunden gestellt werden. Interessenten sollten daher bereits jetzt ihre Anträge vorbereiten. Informationen zum Ablauf der Online-Bewerbung sowie zum anschließenden Antragsverfahren finden Interessierte auf der Internetseite der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank): https://www.wibank.de/wibank/digi-ambulant.

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen ist für die Bearbeitung und Bewilligung der Anträge zuständig.

(Text: PM Hessisches Ministerium für Soziales und Integration)