Sechs OP-Pflegekräfte kommen ans Klinikum Darmstadt zurück

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Im Bild (v.l.): Ebru Seven, Ursula Steiger und Michael Franz. (Foto: Klinikum Darmstadt)

Geschlossene Betten und verschobene Operationen sind Folgen von zu wenig Pflegepersonal in den Krankenhäusern. Der Markt für Pflegepersonal ist leer und die Krankenhäuser werben untereinander um die wenigen Kräfte auf dem Markt. „Wir stellen mehr Pflegekräfte ein als wir durch Fluktuation verlieren“, sagt Michele Tarquinio, Pflegedirektor am Klinikum Darmstadt. Dennoch ist die Personalakquise ein ständiges Thema in der Pflegedirektion, auch deshalb, weil das Klinikum Darmstadt ein wachsender Gesundheitsdienstleister in Südhessen ist. Daher hat es das Team der Pflegedirektion sehr gefreut, dass sechs Kolleg*innen, die das Haus verlassen hatten, jetzt zurückkamen.

Das Team, die moderne Ausstattung nicht nur der OP-Säle und die fachliche Vielfalt waren Gründe für die Mitarbeitenden aus dem OP-Pflegeteam an das Klinikum zurückzukehren. Die Motivation für den Arbeitgeberwechsel war jeweils unterschiedlich: Etwas anderes sehen wollen, ein etwas ruhigeres Arbeiten oder der Wunsch nach mehr Planbarkeit.
Michael Franz, einer der Rückkehrer, fehlten dann dort aber doch die beruflichen Herausforderungen. „Man denkt immer, dass es woanders besser ist. Es ist auch eine gute Erfahrung mal ein anderes Haus zu sehen und der Arbeitsmarkt gibt es derzeit ja auch her.“ Aber: Er schätzt im Klinikum das große Team und die hohen Standards. „Wir haben schon einen sehr modernen OP und moderne Technik.

Ebru Seven wechselte in die Arbeitnehmerüberlassung und kehrte dann doch zurück. Zu den Beweggründen sagt sie: „Mir hat das Teamfeeling gefehlt. Man ist immer die Neue, die sich erst einmal beweisen und zeigen muss, was sie kann. Hier weiß jeder, was ich kann.“ Durch den Einsatz in den verschiedenen Häusern wollte sie auch andere Häuser kennenlernen, um dann in einem wieder fest zu bleiben. „Aber keines war so modern wie das Klinikum.“

„Es war mir zu ruhig“, erzählt Ursula Steiger von ihrer Zeit woanders. Als OP-Fachkraft, die hauptsächlich in der Neurochirurgie eingesetzt ist, kennt sie lange und schwierige Operationen. „Ich habe gemerkt, dass ich die großen Operationen, die eben nicht überall gemacht werden, sehr mag. Diese Herausforderungen und mein Team haben mir sehr gefehlt.“

Im Zentral-OP werden jährlich 22.000 Eingriffe in 25 OP-Sälen durchgeführt. Die Pflege arbeitet in drei Teams, die fachlich zugeordnet sind: Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, Frauenklinik, Neurochirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie; Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie; HNO-Heilkunde und plastische Gesichtschirurgie, Haut- und Augenklinik. Die Teams bestehen aus Fachpflegekräften OP, OTAs, Gesundheits- und Krankenpflegekräften, MFAs sowie unterstützenden Versorgungsgehilfen.

Von der kommunalen Arbeitgeberin profitieren die Mitarbeitenden des Klinikums von zahlreichen Karrierewegen, individuellen Arbeitszeitmöglichkeiten, einer tariflichen Bezahlung und einer tarifvertraglich geregelten betrieblichen Altersversorgung. Wer z.B. sehr flexible Arbeitszeiten benötigt bzw. bei seinen persönlichen Arbeitszeitmöglichkeiten stark eingeschränkt ist, findet im Springerpool für die Allgemeinpflegestationen eine gute Möglichkeit, diese zu verwirklichen. Während die Arbeitszeiten und -tage im Springerpool fest ausgesucht werden können, ist der Einsatzort flexibel.

Zusätzlich dazu gibt es zahlreiche weitere Vorteile wie ein Job-Ticket, Fahrradleasing, eine externe Mitarbeitendenberatung für alle Lebenslagen und vieles mehr.

(Text: PM Klinikum Darmstadt)