Jahresempfang zum Jubiläum “50 Jahre Hochtaunuskreis” auf dem Großen Feldberg

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Ministerpräsident Boris Rhein trägt sich in das Goldene Buch ein. (Foto: Hochtaunuskreis)

Nah am Jahrestag der Gründung des Hochtaunuskreises (1. August 1972) fand der diesjährige Jahresempfang „50 Jahre Hochtaunuskreis“ unter dem Motto „Dort, wo man gerne lebt“ im Feldberghaus auf dem Großen Feldberg statt. Der Ort war mit Bedacht gewählt, schließlich ist der Große Feldberg mit seinen markanten Türmen das Wahrzeichen des Taunus. Zudem verfügt er mit dem gerade frisch sanierten Feldberghaus auf dem Gipfelplateau nun über einen weiteren gastronomischen „Leuchtturm“.

Rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Behörden wohnten dem Jahresempfang bei. Das stimmungsvolle Fest eröffnete Ministerpräsident Boris Rhein, der dem Landkreis eine besondere Charakterstärke bescheinigte: „Der Hochtaunuskreis ist ein Paradies und nicht nur Erholungsraum für seine Besucherinnen und Besucher, sondern auch ein beliebter Wohnort. Die Zahlen belegen es: Der Hochtaunuskreis gewinnt jedes Jahr Einwohner“, sagte er. In seiner Ansprache betonte der Ministerpräsident die Bedeutung und Leistungsfähigkeit der Landkreise: „Die Landkreise sind Garanten für Selbstverwaltung, für Bürgernähe, für soziales Miteinander und Transparenz und haben somit eine entscheidende Funktion im Gefüge eines demokratischen Landes.“ Im Rahmen seines Besuches nutzte der Ministerpräsident die Gelegenheit, sich in das Goldene Buch des Hochtaunuskreises einzutragen.

In der anschließenden Talkrunde, moderiert von Christina Ringer, ging Landrat Ulrich Krebs auf die Geschichte des Landkreises ein. Der Hochtaunuskreis ist vor 50 Jahren durch die „Wiedervereinigung“ der Landkreise Obertaunus und Usingen entstanden, die im 19. Jahrhundert bereits einmal eine Einheit gebildet hatten. Er skizzierte die Entwicklung des Hochtaunuskreises bis in die heutige Zeit und erläuterte Aufgaben sowie wichtige Funktionen der Kreisverwaltung. „Im Kern geht es immer darum, für die Menschen in der Region da zu sein, sie zusammenzuführen und ein Teil dessen zu sein, was wir Heimat nennen“, sagte Landrat Ulrich Krebs und schloss: „Heimat für die Menschen zu sein, das ist für mich die zentrale Aufgabe, die diese Region hat. Und dabei will und kann der Hochtaunuskreis helfen.“ Genau das wolle man nun heute Abend feiern: „Gemeinschaft und Heimat. Und das am liebsten hier. Dort wo man gerne lebt.“

Die stetig wachsende Bevölkerung im Hochtaunuskreis stellt den Landkreis auch in Zukunft vor große Herausforderungen. Damit dies gelingt, setzt der Hochtaunuskreis auch weiterhin auf die Themen Gesundheitsversorgung, Bildung und öffentlichen Personennahverkehr. Landrat Krebs: „Wir gehören zu den attraktivsten Landkreisen in Deutschland. Familien zieht es in die Hochtaunusregion. Die neuen Kliniken in Bad Homburg und in Usingen, das Schulbauprogramm mit zahlreichen Sanierungen, Erweiterungen und Neubauten von Schulen und eine längere Taunusbahn – diese gute Infrastruktur ist für viele Menschen ein echter Vorteil der Region.“

(Text: PM Hochtaunuskreis)