Kegelmänner der DJK Blau-Weiß Münster starten motiviert in die neue Saison

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Vor der kommenden Spielrunde wird obligatorisch durch die Kegler die Grundreinigung der Kegelanlage und dem Vorraum durchgeführt. (Foto: DJK Münster)

Am Münsterer Kerbwochenende wird es nach gut drei Monaten, nachdem im Relegationsspiel gegen Gräfenhausen die letzte Pflichtspielkugel rollte, wieder ernst

Nach einem langen hin und her des hessischen Kegler- und Bowling Verbandes war für die Kegelmänner der DJK Münster lange nicht klar, in welcher Liga man nach der abgelaufenen Saison spielt, ob man absteigt, den Klassenerhalt geschafft hat oder sogar noch ein Relegationsspiel mitten in der Sommerpause absolvieren muss. Anfang Juni informierte Sportwart Markus Wolf die Mannschaft, dass es doch noch einmal um alles gehen wird. Ausgerechnet am Jubiläumswochenende, der 100 Jahr Feier der DJK, musste man früh am Sonntagmorgen in Heusenstamm gegen die Mannschaft aus Gräfenhausen um den letzten Startplatz in der Hessenliga spielen. An diesem Tag war auf die erfahrenen Spieler der Mannschaft Verlass und das Spiel wurde am Ende souverän mit 6:2 gewonnen, was danach auch noch am Nachmittag auf dem DJK Fest fröhlich gefeiert wurde.

Eine weitere Überraschung gab es dann einige Wochen später, als der Entwurf des Spielplans der beiden Hessenligen veröffentlicht wurde. Man fand sich nicht wie im Jahr zuvor in der Hessenliga A, sondern in der Hessenliga B wieder. Somit geht es dieses Jahr also nicht auf schöne Auswärtsfahrten in den Spessart nach Heigenbrücken oder Frammersbach, auch nicht die A66 hoch, bis nach Bad Soden Salmünster, sondern in der Hessenliga B warten alte Bekannte aus Stockstadt am Rhein oder am ersten Spieltag die Mannschaft vom SVS Griesheim. Ebenso freut man sich auf viele Bahnen, auf denen man wie zum Beispiel in Kelsterbach oder Lorsch Jahre nicht mehr spielen durfte.

Unter dem Strich ist die Hessenliga B schwerer als die Hessenliga A, meint Steffen Murmann: „In der Hessenliga A kennen wir die Bahnen und Gegner besser. In der Hessenliga B tummeln sich Schwergewichte wie die zweite Mannschaft aus Lorsch oder die Ex-Bundesliga Mannschaft aus Hainhausen. Ziel kann hier eigentlich nur der Klassenerhalt sein.

Neu in diesem Jahr ist zudem, dass die Mannschaft nicht mehr am Sonntagmorgen spielt, sondern ab sofort die Heimspiele samstags ab 12 Uhr bestreitet. Direkt im Anschluss wird die zweite Herrenmannschaft seine Heimspiele in der Bezirksliga bestreiten. Ab 15.45 Uhr heißt es dann für den Aufsteiger aus A-Liga: Tschüss 100 Kugeln, Willkommen im 120 Wurf Punkte System. Dieses wird nämlich ab der Bezirksliga gespielt. Ziel der Mannschaft ist im ersten Jahr ein gesicherter Platz im Tabellenmittelfeld.

(Text: PM DJK Blau-Weiß Münster)