Seligenstadt erstellt Maßnahmenkatalog zur Reduzierung des Strom- und Wärmebedarfs

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Symbolbild Straßenbeleuchtung (Foto: PDPhotos auf Pixabay)

Straßenbeleuchtung macht den Anfang

Die Stadt Seligenstadt erarbeitet derzeit einen Maßnahmenkatalog zur Reduzierung des kommunalen Strom- und Wärmebedarfs. „Klimaschutz bedeutet bekanntermaßen Energiesparen, grundsätzlich und unabhängig von politischen Entwicklungen. Allerdings spielt im Moment die derzeitige weltpolitische Situation verbunden mit einer ungewissen Versorgungslage ebenfalls eine Rolle. Wir hier in der Stadtverwaltung stellen unsere Bedarfe auf den Prüfstand. Alle Maßnahmen sind langfristig angelegt. Zunächst beginnen wir mit der Straßenbeleuchtung“, kündigt Bürgermeister Dr. Daniell Bastian an.

Die Straßenbeleuchtung in Seligenstadt bleibt grundsätzlich an, um die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden. Allerdings wird die Leistung weiter reduziert. Bereits seit langem ist in der Zeit von 22 bis 6 Uhr die Leuchtleistung um fünfzig Prozent runterreguliert gewesen. Das wird nun rund um die Uhr der Fall sein. Des Weiteren erfolgt bis zum Jahresende im gesamten Stadtgebiet die Umrüstung weiterer rund hundert Straßenleuchten auf LED-Technik (84 Watt zu 28 Watt). In der Umsetzung befindet sich bereits die Umrüstung des Rödchesweges (Fahrradweg zwischen Seligenstadt und Zellhausen) auf eine sensorgesteuerte Beleuchtung. Dort gehen die LEDs nur an, wenn ein Fußgänger oder ein Radler den Bereich der Leuchten passiert.

(Text: PM Einhardstadt Seligenstadt)