Nass-kalte Witterung hält einige Obertshausener vom Besuch der Kerb ab

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Tapfer trotzten die Besucher dem Regenwetter. (Foto: ah)

Der Wettergott war der Kerb in Obertshausen diesmal nicht besonders gut gesonnen. Wechselhaftes nass-kaltes Wetter hielt doch einige vom Besuch der zweitägigen Kerb ab.

Ungestört vom Wetter war zumindest der Start mit dem Umzug von der Kirche Herz Jesu zum Kerbplatz an der St.Thomas Morus-Kirche. Mit dabei waren Vereinsvertreter, Mitglieder von KGV, FC Kickers, FC Croatia, Freiwilliger Feuerwehr, Reservisten-Kameradschaft, Junger Union und vom Förderkreis der Katholischen Jugend Obertshausen, die Nodebabbscher und die Fahnenträger des Karnevalvereins. Auf den mit Wappen und Girlanden verzierten Stamm musste diesmal leider verzichten werden, da das Holz zu sehr angegriffen ist.

Nach dem Bier- anstich durch Bürgermeister Manuel Friedrich ging es dann los: Die Junge Union bot Cocktails, bei den KJO-Förderern gab es Kaffee und Kuchen, die Reservisten boten Erbsensuppe aus der Gulaschkanone und Handkäs-Bratwurst, die kroatischen Fußballer verwöhnten mit Kartoffelspießen, kräftigem Slibowitz und Pljeskavica-Frikadellen sowie am Sonntag sogar Spanferkel. Wer ein gutes Tröpfchen genießen wollte, der war bei der Sängervereinigung aus Hausen richtig, die erlesene Weine und frischen Federweißen auf der Getränkekarte hatte. Auf die Kinder warteten Schiffschaukel und Kinderkarussell.

„Rock ohne Grenzen“ versprach die Band „BackinTime“ und über genug Zuhörer konnte man sich erst nicht beklagen. Aber dann kam der Regen und fluchtartig suchte man Schutz unter dem einzigen Zelt auf dem Platz oder ging nach Hause. Wer nach dem kräftigen Schauer noch da war, den konnte die Band begeistern und es wurde kräftig getanzt und mitgesungen.

Nach dem Hochamt und der Segnung des Kerbplatzes war am Sonntag dann zum ‚Frühschoppen das Karl-Mayer-Werksorchester dran. Musikalisch ging es später mit dem Duo „CaRo“ weiter, die mit Mitmachliedern auch die jungen Kerbbesucher begeistern konnten. An diesem Tag hätte man sich allerdings mehr Gäste gewünscht. Keine Langeweile hatten dagegen die Jugend- und Kinderfeuerwehr, die an ihrem Stand Crêpes anboten und fast im Akkord arbeiten mussten.

(Text: ah)