Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention eingerichtet

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(Symbolfoto: ninocare auf Pixabay)

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention eingerichtet und die bestehende Stabsstelle Frauenpolitik entsprechend erweitert.

„Der Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt hat für uns besondere Bedeutung. Deshalb siedeln wir diese wichtige Funktion direkt bei der Ministeriumsspitze an“, so der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose. „Die Koordinierungsstelle wird die Umsetzung der Istanbul Konvention in einem partizipativen Prozess mit staatlichen Ebenen, aber auch den nichtstaatlichen Organisationen, die sich für die Unterstützung von Gewalt betroffener Frauen engagieren, weiter voranbringen“, so Minister Klose.

Mit dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, kurz Istanbul-Konvention, wurde ein Meilenstein im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen gesetzt. Die Konvention ist das erste völkerrechtlich verbindliche Instrument zur umfassenden Bekämpfung aller Formen von Gewalt an Frauen in Europa. In Artikel 10 sieht die Konvention die Einsetzung einer offiziellen Stelle vor, die die Umsetzung der Konvention koordiniert. Diese Verpflichtung erfüllt Hessen.

(Text: PM Hessisches Ministerium für Soziales und Integration)