Achtung: Am 22. Oktober übt die Bergstraße den Ernstfall

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(Symbolfoto: Kerstin Riemer auf Pixabay)

Katastrophen brechen meist gleichermaßen überraschend als auch lebensbedrohlich über uns Menschen herein. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist. Die Bergsträßer Einsatzkräfte haben die Abläufe für möglichst viele Ausnahmesituationen geplant. Doch glücklicherweise müssen diese Einsatzpläne kaum jemals umgesetzt werden. Um dennoch bestmöglich für einen möglichen Ernstfall gewappnet zu sein und die bestehenden Abläufe noch zu optimieren, findet am morgigen Samstag, 22. Oktober, ab dem Nachmittag eine 18-stündige Katastrophenschutzübung im Raum Zwingenberg und Bensheim statt.

200 Einsatzkräfte sowie Krankenhäuser in Heppenheim und Bensheim beteiligt

An der Übung sind über 200 Einsatzkräfte aus dem Bereich Katastrophenschutz und von den kommunalen Feuerwehren beteiligt. Mit in die Übung einbezogen werden zudem die Krankenhäuser in Heppenheim und Bensheim. Es wird sichergestellt, dass der Betrieb in den Krankenhäusern von der Übung nicht nachteilig beeinflusst wird. Während der Übung kann es zu einem vermehrten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen kommen, welche, ebenso wie bei einer echten Notsituation, die „Verletzten“ (gespielt von geschminkten Darstellern) beispielsweise in die Krankenhäuser in Heppenheim und Bensheim bringen.

Die inszenierte Ausgangslage der Übung ist ein Unwetter (Windhose), welches auf ein Zeltlager mit mindestens 50 Jugendlichen trifft. Das Wetterereignis trifft das Zeltlager und die Kleingruppen unerwartet und mit massiven Auswirkungen: Auf dem See ist ein Schlauchboot mit drei Jugendlichen untergangen, herumfliegende Äste und umgefallene Bäume führen zu teils erheblichen Verletzungen der Betroffenen, die teilweise unter Bäumen eingeklemmt sind. Ebenso werden Jugendliche im weitläufigen Übungsgelände vermisst, die Anfahrtswege für die Einsatzkräfte werden erschwerend durch umgestürzte Bäume versperrt.

Bergsträßerinnen und Bergsträßer werden gebeten, die Übungsplätze nicht anzufahren. Der Ablauf könnte durch Publikum gestört und Zivilfahrzeuge von Feuerwehr und Krankenwägen zugeparkt werden.

(Text: PM Kreis Bergstraße)