Benefizkonzert “Ukraine willkommen in Darmstadt” am 6. November

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(Grafik: Alexandra_Koch auf Pixabay)

Unter dem Motto „Ukraine willkommen in Darmstadt“ steht das Benefizkonzert mit Zaitsa & Friends, das die Wissenschaftsstadt Darmstadt unter der Schirmherrschaft des Generalkonsuls der Ukraine am 6. November in der Centralstation veranstaltet.

Oberbürgermeister Jochen Partsch erläutert: „Ich habe die Anfrage des Generalkonsuls Vadym Kostiuk gerne angenommen, ein Benefizkonzert in Darmstadt zu veranstalten, dessen Erlös an den ukrainischen Verein oboz e.V. zur Beschaffung eines Krankenfahrzeuges und dessen Überführung in die Ukraine gehen soll. Mit diesem Konzert leisten wir einen weiteren kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Linderung der Not in der Ukraine. Ich hoffe, dass viele Darmstädterinnen und Darmstädter diese Veranstaltung besuchen werden. Damit können sie erneut ihre Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk zeigen. Trotz aller Sorgen, die die Menschen in Deutschland heute haben: es ist und bleibt unsere Pflicht, mit allen Menschen und Völkern, die unter Krieg, Verfolgung und Vertreibung leiden, solidarisch zu bleiben und zu handeln.“

“Glaubt weiter an die Ukraine”

„Seit über 200 Tagen leidet die Ukraine unter dem perfiden und infamen Angriffskrieg Russlands. Dieser Krieg brachte unserem Volk und unserem Land schreckliches Leid und viele Menschenopfer. Doch wir, die Ukrainer, sind ein Teil der großen europäischen Familie, deren Unterstützung wir seit den ersten Kriegstagen spüren. Glaubt weiter an die Ukraine, denn nur gemeinsam sind wir stark! In diesem Sinne danke ich allen Organisatoren und der Gaststadt Darmstadt, die schon lange Zeit enge partnerschaftliche Beziehungen zum ukrainischen Uzhhorod pflegt. Mein besonderer Dank gilt Herrn Oberbürgermeister Jochen Partsch, einem großen Freund der Ukraine“, so Generalkonsul Vadym Kostiuk.

ZAITSA ist ein Zusammenklang der ukrainischen Folklore mit Pop-, Jazz- und Balkan-Einflüssen. Die ukrainisch-deutsche Band wurde im Sommer 2012 gegründet. Das Programm besteht aus neuen Interpretationen ukrainischer Folklore sowie aus Kompositionen der Sängerin und Violinistin, Olga Zaitseva. Die Band ist mit Musikern besetzt, die sich auch in anderen Formationen oder als Solokünstler in Deutschland bereits in der Musikszene etabliert haben: Marek Herz (Gitarre), Torsten Knoll (Klavier), Markus Wach (Kontrabass), Mathias Hößel (Percussion), Martin Standke (Schlagzeug), Katia Shostak (Gastsängerin). Menschenrechte und Gleichberechtigung der Frauen, Flüchtlingspolitik, Rassismus, Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Religionsfreiheit sind einige der zentralen Themen des Konzertprogramms.

Freude und Zuversicht in dunklen Zeiten

„Musik verbindet und sie schenkt Freude und Zuversicht in dunklen Zeiten. Ich danke der Centralstation für die Kooperation und Unterstützung und ich danke der Band Zaitsa & Friends, die uns ein sicherlich bewegendes Musikerlebnis schenken wird“, ergänzt Oberbürgermeister Partsch mit Blick auf das Konzert.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr mit der offiziellen Begrüßung durch Oberbürgermeister Jochen Partsch und den Generalkonsul der Ukraine Vadym Kostiuk.
Der Verein oboz e.V. wird während des Benefizkonzerts vor Ort mit einem Stand präsent sein. Spenden können am Abend der Veranstaltung in die Spendenbox gegeben oder direkt auf das Konto des Vereins überwiesen werden.

OBOZ – Humanitäre Hilfe für die Ukraine e.V.
IBAN: DE43 4401 0046 0257 1314 60
BIC: PBNKDEFF
PayPal: info@oboz-ev.de
Verwendungszweck: Spende für die Ukraine

Spendentickets sind im Vorverkauf online unter www.centralstation-darmstadt.de oder im Ticketshop Luisencenter sowie an der Abendkasse für einen Preis von 15 Euro oder 30 Euro erhältlich.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hält ein Kontingent von 50 kostenlosen Karten für ukrainische Geflüchtete vor. Dieses Kontingent wird am Abend der Veranstaltung von 18 bis 18.30 Uhr in der Centralstation ausgegeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich unter: https://www.darmstadt.de/standort/vielfalt-und-internationale-beziehungen/ukraine-willkommen-in-darmstadt.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)