Asklepios-Kliniken in Wiesbaden und Bad Sobernheim laden zum Skoliose-Tag ins Biebricher Schloss

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Prof. Dr. Thomas Niemeyer, Chefarzt des Wirbelsäulen- und Skoliose Zentrums der Asklepios Paulinen Klinik. (Foto: LPR)

Ein Leben mit Skoliose ist mit der richtigen Therapie sehr gut möglich. Damit Fachpersonal sowie Betroffene und Interessierte auf dem neuesten Stand der Forschung und Möglichkeiten bei der Behandlung bleiben, veranstalten die Asklepios Paulinen Klinik in Wiesbaden sowie die Asklepios Katharina-Schroth-Klinik in Bad Sobernheim am Samstag, 19. November, den Skoliose-Tag im Biebricher Schloss. Für Fachpersonal findet das Programm zwischen 9 und 13 Uhr, für Patienten und Interessierte von 14 bis 17 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist über das Sekretariat der Kliniken sowie über die Webseiten möglich.

„Etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung sind von einer Skoliose betroffen. Das individuelle Krankheitsbild kann völlig unterschiedlich sein. Die Auswirkungen und damit auch die Behandlungsmöglichkeiten sind von Fall zu Fall verschieden. Wir möchten den Skoliose-Tag deshalb auf der einen Seite dafür nutzen, um mit ärztlichen Kollegen sowie Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern ins Gespräch zu kommen und sie über die neuesten Erkenntnisse zu informieren“, erklärt Prof. Dr. Thomas Niemeyer, Chefarzt des Wirbelsäulen- und Skoliose Zentrums der Asklepios Paulinen Klinik. In Fachvorträgen werden unter anderem die Themen „Skoliose im Kindes- und Jugendalter“ sowie „Adulte Skoliose und Degeneration“ mit unterschiedlichen Behandlungsschwerpunkten besprochen.

„Genauso wichtig ist es uns, direkt mit Patienten und Interessierten ins Gespräch zu kommen. Am Nachmittag dreht sich deshalb alles rund um das Thema ‚Leben mit Skoliose‘. Dabei wird unter anderem auch Dr. Katja Plückelmann als Vorsitzende des Bundesverbands der Skoliose Selbsthilfe als direkte Ansprechpartnerin vor Ort sein“, sagt Dr. Omar Zabar, Chefarzt der Orthopädie an der Asklepios Katharina-Schroth-Klinik. In den verschiedenen Vortrags- und Gesprächsrunden werden unter anderem die Themen konservative Therapien, Operationen – von der Beratung bis hin zur Regeneration nach dem Eingriff – sowie Schroth-Übungen und genereller Umgang mit Sport und Bewegung aufgegriffen.

Dabei steht der Austausch zwischen Gästen und Referenten im Vordergrund. „Wir möchten informieren, aber auch die Möglichkeit bieten, individuelle Fragen zu stellen. Der direkte Kontakt steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund – ob mit den Experten oder auch mit anderen Betroffenen. Gerade diese Gespräche können beim Umgang mit der Skoliose wirklich hilfreich sein. Wir freuen uns jedenfalls auf alle Besucher und eine gute Zeit“, sagt Prof. Niemeyer.

(Text: PM LPR)