Kultur kann Leben retten: Spendenfinanzierter Krankenwagen hilft im ukrainischen Kriegsgebiet

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Dieser Krankenwagen wurde aus Offenbacher Spenden finanziert. (Foto: OBOZ e.V.)

Romantische Lichter, glamouröse Musik – und damit auch noch Leben retten helfen: So engagierten sich Offenbacherinnen und Offenbacher beim Lichterfest für humanitäre Hilfe in der Ukraine. Mit stolzem Ergebnis, denn heraus kam dabei ein fast komplett finanzierter Krankenwagen, der nun den Weg in die Kriegsgebiete antrat.

Auf den Weg kam die Hilfsaktion über die Sopranistin Olga Zaitseva, die dem Open-Air-Crossover-Ereignis ihre ausstrahlungsstarke Stimme lieh. Begleitet vom Capitol Symphonie Orchester sang sie unter anderem eigene Versionen zweier Volkslieder ihrer ukrainischen Heimat. Und sie regte dabei Spenden für den in Mühlheim ansässigen Verein „OBOZ Humanitäre Hilfe für die Ukraine e.V.“ an, der gebrauchte Krankenwagen auf Spendenbasis aufbereiten lässt und in die Ukraine schickt.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke stimmte dem Ansinnen, das Lichterfest dafür zu nutzen, umgehend zu. „Der 21. dieser Krankenwagen wurde nun zu einem guten Teil tatsächlich aus Spenden im Verlauf des Lichterfests finanziert, darunter auch die Stadtwerke Offenbach Holding und der Lions Club Offenbach,“ danken Bürgermeisterin Sabine Groß, die den während des Lichterfestes im Urlaub weilenden OB vertrat, und OB Schwenke für die Spendenbereitschaft. „Der Krankenwagen ist ein weiterer, wichtiger Baustein, der die medizinische Versorgung der Verwundeten an der Kriegsfront erheblich vereinfacht“, so Ina Olneynik vom Verein.

Der OBOZ Humanitäre Hilfe für die Ukraine e. V. unterstützt in vielfältiger Weise und sammelt unter anderem Spenden für die Anschaffung von medizinischen Geräten und Medikamenten. Er nimmt Kleider- und Lebensmittelspenden entgegen und ist unter info@oboz-ev.de oder unter dieser Internetseite erreichbar: Internetseite OBOZ Humanitäre Hilfe für die Ukraine e.V.

(Text: PM Stadt Offenbach)