Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kultureinrichtungen in Wiesbaden

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(Symbolfoto: pompi auf Pixabay)

Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie auf die Kultureinrichtungen Wiesbadens? Die aktuellste Ausgabe der Reihe „kurz und bündig aus Statistik und Stadtforschung“ geht dieser Frage nach.

Alle kulturelle Einrichtungen waren und sind von den Beschränkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Viele mussten – je nach geltenden Maßnahmen – komplett schließen, ihr Angebot reduzieren oder in den digitalen Bereich verlagern. Das hessische Staatstheater hat beispielsweise – je nach geltenden Hygienekonzepten – ihre Platzkapazitäten zum Teil deutlich reduziert.

Nicht zuletzt aufgrund dieses reduzierten Platzangebots hat sich die Zahl der Besucherinnen und Besucher des Hessischen Staatstheaters deutlich reduziert. So sind im Jahr 2020 (im Vergleich zu 2019) 77 Prozent weniger Besucher/-innen ins Staatstheater gekommen. Im Jahr 2021 wird dieser Negativrekord noch um weitere zwei Prozent gesteigert.

Einen Besuchereinbruch lässt sich auch für die Wiesbadener Museen feststellen; so hatte beispielsweise das Stadtmuseum am Markt (SAM) im Jahr 2021 87 Prozent weniger Besucherinnen und Besucher als 2017.

In der Wiesbadener Stadtbibliothek ist – verstärkt durch Corona – ein deutlicher Trend hin zu digitalen Medien festzustellen: Bei insgesamt sinkenden Ausleihzahlen steigt die Zahl der Ausleihen von digitalen Medien. Lag dieser Anteil 2017 noch bei 19 Prozent liegt er 2021 bei 54 Prozent.

Die Veröffentlichung „Auswirkungen von Corona – Kultur“ aus der Publikationsreihe „kurz & bündig“ kann unter https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/stadtportrait/daten-fakten/content/publikationen.php abgerufen werden.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)