Gemeinde startet Kampagne “Einhausen lebendig grün”

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(Symbolfoto: blende12 auf Pixabay)

Im Sommer muss man jeden Abend die Pflanzen im eigenen Garten gießen, man muss rupfen, zupfen, jäten, mähen, mulchen und vieles Weiteres mehr. Dann doch lieber ein paar Büsche, Hecken und Steine, die sind pflegeleicht, machen wenig Arbeit und lassen das eigene Grundstück, den Balkon oder den Vorgarten aufgeräumt und geordnet aussehen: Die Rede ist von Schottergärten.

Aber bietet diese Art von Gärten heimischen Tieren und Pflanzen eine umweltfreundliche Umgebung? Die Antwort lautet leider Nein! Sind diese Gärten wirklich pflegeleichter? Kommt drauf an?

In Zeiten des Klimawandels können sich Schottergärten zu Klimasünden entwickeln, bieten sie doch Kleintieren, Insekten und Pflanzen keinerlei Lebensraum und sorgen in heißen Sommertagen nicht für Abkühlung – ganz im Gegenteil. Deshalb hat die Gemeinde Einhausen die Kampagne „Einhausen lebendig grün“ ins Leben gerufen und möchte Besitzer von Schottergärten dazu animieren, ihre grauen Flächen in grüne Flächen zu verwandeln und dabei den Arbeitsaufwand genauso gering zu halten.

Starten wird die Kampagne Anfang 2023: “Melden Sie uns als Gemeinde bis zum 31. Januar 2023 Ihre Teilnahme an der Kampagne und senden Sie uns ein Foto Ihres aktuellen Vor- oder Steingartens und schildern Sie uns Ihr Vorhaben.” Die Anmeldung sowie das Bildmaterial an die Mailadresse: rene.roever@einhausen.de.

Der Umbau des Schottergartens in eine lebendig grüne Oase sollte bis Juli 2023 abgeschlossen sein, anschließend wird sie durch eine unabhängige Jury bewertet.

(Text: PM Gemeinde Einhausen)